Ein Lebensturm für Schönefeld

Foto: Franziska Menz
Foto: Franziska Menz

Die monatliche Aktion der NAJU-Barnim führte im August nach Schönfeld bei Werneuchen. Am 27.08.2022 sollte hier in Zusammenarbeit mit Einwohnern des Dorfes ein Lebensturm entstehen. Die Wettervorhersage versprach Regen. Dennoch einigten wir uns, den Bau zu beginnen. Und siehe da, der Wettergott meinte es gut mit uns 7 Kindern und 8 Erwachsenen. Als die Akteure gegen 9 Uhr eintrafen, waren die im Vorfeld als Spenden vereinbarten Pfeiler und das Dach bereits geliefert worden. Die Erwachsenen kümmerten sich um die Errichtung des Turmes, die Kinder bauten unter Anleitung von Franziska Vogelhäuser, welche später an die umliegenden Bäume angebracht werden sollten. Beim Bemalen der Vogelbehausungen und alter Tontöpfe hatten sie großen Spaß und es entstanden richtig kleine Kunstwerke. Unter dem Turm wurde ein Steinhaufen für Kriechtiere aufgeschüttet. 

Foto: Franziska Menz
Foto: Franziska Menz

Die darüberliegenden Etagen wurden mit Holz, Heu, Tannenzapfen, Geäst, Holzfasern und aus Lehm bestehenden Behausungen für Wildbienen befüllt. Abgerundet wurde das Bauprojekt mit dem Anbringen von den bemalten und mit Stroh gefüllten Tontöpfen und einem selbstgebauten Florfliegenkasten. Nach getaner Arbeit stärkten wir uns alle an einer leckeren Kürbissuppe. Dies wird sicherlich nicht das letzte Naturprojekt in Schönfeld gewesen sein.

Die NAJU-Barnim bedankt sich bei allen tatkräftigen Helfern und den zahlreichen Materialspenden aus dem Dorf.

 

Liebe Grüße

Franziska



Neuer Bewohner auf der Streuobstwiese

Igel Pauli findet artgerechte Unterkunft

Foto: Franziska Menz
Foto: Franziska Menz

Am Sonntag, dem 31.07.2022 zog unser erster Igel mit Namen „Pauli“ auf die Streuobstwiese. Da ging es „Pauli“ wieder deutlich besser. Leider wurde er vorher von einer es gut meinenden Pflegerin sehr dick und zudem mit dem falschen Futter gefüttert. Igel sind keine Vegetarier, auch wenn das immer noch so vermittelt wird. Ihr Speiseplan ist vielfältig und reicht von Insekten, Regenwürmern, Spinnen und Schnecken bis hin zu Fröschen und Mäusen. Viele Mythen drehen sich um das stachelige Tier. In der Zeit von Juli bis Oktober sieht man den Igel oft umherstreifen und viele Menschen glauben, dass er Hilfe benötigt. In dieser Zeit sind aber die Igelfrauen unentwegt unterwegs, um sich und ihrem Nachwuchs Futter zu besorgen. Entgegen der weitläufigen Meinung sind Katzenfutter und Milch die denkbar schlechteste Versorgung. Igel haben eine Laktoseintoleranz, können Milchzucker nicht abbauen und verdauen. Sie bekommen davon Durchfall, der bis zum Tod führen kann. Besser ist es, das Tier erst einmal aus einem respektvollen Abstand zu beobachten. Sollte man dann erkennen, dass der kleine Kerl doch Hilfe benötigt, wendet man sich am besten an einen Profi.  

Foto: Franziska Menz
Foto: Franziska Menz

So auch im Falle von unserem „Pauli“. Er kam zum Glück zum Stachelkugel e.V. Petershagen-Eggersdorf und musste dort erst einmal abspecken, da er durch die große Gewichtszunahme nicht mehr aus den Augen schauen konnte. Anschließend musste er lernen wieder selbst sein Futter zu fangen.

Einem Igel zu helfen, dass er gar nicht erst in eine Notsituation kommt, ist gar nicht so schwer. Hier ein paar Tipps: einen Komposthaufen anlegen, eine Ecke im Garten naturbelassen anlegen, Hecken und heimische Blumen pflanzen sowie Totholz liegen lassen, Igel benötigen giftfreie Gärten

 

Mehr braucht es nicht um einer Stachelkugel eine Umgebung zu schaffen, wo er alles findet, was er für sein Leben braucht.

Foto: Franziska Menz
Foto: Franziska Menz

Unser Igel Pauli wurde im Stachelkugel e.V. Petershagen-Eggersdorf fachkundig aufgepäppelt und wieder fit für die Wildnis gemacht. Dafür bedanken wir uns herzlich bei Steffi, Stephan und Ede. Mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit und dem unermüdlichen Einsatz haben sie schon vielen kleinen Stachelkugeln das Leben gerettet.

 

Infos über den Igel kann man sich hier einholen.

 

Liebe Grüße

Franziska


Große Insektenzählung 2022

Vom 03. - 12. Juli 2022 drehte sich beim NABU und der NAJU alles um Insekten

Foto: Franziska Menz
Foto: Franziska Menz

Die NAJU Barnim lud am 11. Juni 2022 zur Insektenzählung auf die Streuobstwiese in Klobbicke -Tuchen ein. Viele Kinder folgten der Einladung. Ausgestattet mit Becherlupen und Zählkarten ging es für eine Stunde auf die Suche nach allem was sechs Beine hat. Mit viel Ausdauer entdeckten die Kinder spannende Krabbler, unter anderem Junikäfer, Warzenbeißer, Himmelblauer-Bläulinge, Grashüpfer, Streifenwanzen, Hummeln und viele mehr.   

Nach vielen neugierigen Fragen, ging es für die Kinder weiter zum Basteltisch. Aus leeren Konservendosen, Lehm und einer Menge Bambusröhren wurden mit viel Eifer und Spaß kleine Insektennisthilfen gebastelt, die jedes Kind zu Hause aufhängen kann.

Nach so viel Action war der Hunger groß. Heiße Würstchen, Brot mit Dips, Pizzastangen und über dem Feuer von den Kindern selbstgebackener Knüppelkuchen luden zu einer kleinen Pause ein.

Die Stärkung weckte neue Kräfte und so wurden am Ende noch der Barfußweg ausprobiert und der angrenze Wald erkundet.

Wir sagen Danke für euren Besuch und freuen uns euch am 15. Juli 2022 zu einer Übernachtung mit Nachtwanderung auf der Streuobstwiese begrüßen zu dürfen.

 

Herzliche Grüße

 

Franziska und das Team Tina, Nancy und Nunzia


5 Umwelthelden unterwegs

Foto: Franziska Menz
Foto: Franziska Menz

Am Samstag den 12.02 versammelten sich 5 Umwelthelden mit in Ihren Eltern zum Müll einsammeln. Der kleine Nicolas (5 Jahre alt) aus Schönfeld (Werneuchen) kam auf uns zu da er bei seinen Spaziergängen immer so viel Müll  gesichtet  hat, ob wir Ihm nicht helfen können, er möchte das seine Umgebung sauber ist und damit sich die Tiere 🐿🐺nicht daran verletzten oder gar sterben. Klar helfen wir und so trafen wir uns am Vormittag bewaffnet mit Handschuhen, Mülltüten und Greifern. Auf einer Strecke von 2 km kam eine ordentliche Menge Müll zusammen vom Kaffeebecher, Zigarettenschachtel bis hin zum Moped-ständer war alles dabei. 


Foto: Franziska Menz
Foto: Franziska Menz

Liebe Naturfreunde,

Der NABU und die NAJU setzen sich auf vielfältige Weise für die Natur und Umwelt ein.

Wir, Franziska und Nunzia, von der NAJU Ortsgruppe Eberswalde planen regelmäßige Aktionen und Initiativen mit Kindern zu Natur- und Umweltthemen. Wir freuen uns über die künftige Kooperation und das rege Interesse an unseren Umweltaktionen und Initiativen. Mit Kindern wollen wir, mit Spaß und Spiel ein gemeinsames Naturerleben ermöglichen. Unsere erste Aktion im Schellengrund wird eine Meldeaktion von Insekten sein!

Neben viel Spaß und Neugier am Lernen, können die Kinder ihre Ergebnisse für Forschungszwecke und der Statistik des Nabu Deutschland zur Verfügung stellen. Die gesamte Aktion benötigt jedoch nicht nur fleißige Zähl - Helferlein, sondern auch die Unterstützung aus den Reihen der Kleingärtnerei. Nach der Zählung gibt es eine gemeinsame Mittagspause.

Getränke und kleine Snacks werden für die teilnehmenden Kinder vorbereitet. Bitte einen Becher oder Tasse für die Getränke mitbringen! Kosten: Gute Laune, Entdeckungslust, Neugier, Spaß und Freude Wann: 7. August und 14. August von 10 – 12 Uhr in Eberswalde. Treffpunkt: vor dem Vereinshaus Schellengrund e.V. (am Hausberg) Kontakt: 0173/ 421 098 9 (Franziska) oder 0176/ 738 062 82 (Nunzia) E-Mail: info@nabu-barnim.de Voranmeldung: bitte meldet eure Kinder mindestens 7 Tage vor der Zählaktion an Teilnehmerzahl: maximal 15 Kinder. Wir freuen uns auf viele geöffnete Gartentore und darauf die Kinder aus Barnim kennenzulernen.

 

Mit umweltfreundlichen Grüßen

Nunzia und Franziska


NAJU Insektenzählung  - ein großer Erfolg

Der Sommer neigt sich dem Ende und unsere letzte Aktion "Insektenzählung" wurde ein großer  Erfolg. 

Zahlreiche Kinder zogen durch den Schellengrund und gingen auf die Suche nach Schmetterlingen, 

Bienen, Hummeln und anderen sechs Beinern, ein riesiger Spaß.

Zur großen Freuden hatten wir Unterstützung von unserem Naturscout Andrje und unserer Käfer- und Spinnenkennerin Neele, sie standen den Kindern mit ihrem Wissen rund um die Insektenwelt bereitwillig zur Seite.

Dafür sagen wir "DANKE".

Nach der Suche gab es für alle ein kleiner Snacks und ein gemütlicher Ausklang.

 

Danke sagen Nunzia, Fabian und Franziska