Storchenschutz

Horstschutz und Vogelzählung

Ende März bis Anfang April treffen die Störche aus ihren afrikanischen Überwinterungsgebieten bei uns ein. Meist sind es die Männchen, die als erste ankommen und das Nest besetzen. Nach dem Eintreffen des Weibchens beginnt das Paar dann umgehend mit dem Ausbessern des Nestes und der Eiablage. Nach etwa einem Monat schlüpfen die Jungstörche. Dann beginnt für die Storcheltern die Aufgabe der Futterbeschaffung. Etwa vier Kilogramm Nahrung müssen sie täglich erbeuten. Bis Ende August müssen die Jungstörche nicht nur flügge werden, sondern auch genügend Reserven anlegen, um auf den langen Flug in die afrikanischen Winterquartiere zu bewältigen.
Seit 1981 betreut der NABU den Weißstorch im Altkreis Bernau. Dazu werden in jedem Jahr die besetzten Horststandorte kontrolliert und der Brutbestand sowie die ausfliegenden Jungstörche registriert.
Im Jahr 2006 brüteten Weißstörche an 12 Standorten im Niederbarnim. An zwei weiteren Standorten waren Horstpaare anwesend, blieben jedoch ohne Nachwuchs. Die Zahl der ausgeflogenen Jungtiere war mit 26 Jungstörchen wieder normal, nachdem im Jahr 2005 nur 11 Jungstörchen ausgeflogen waren.

2010 brüteten 13 Paare im Niederbarnim. 31 der insgesamt 37 Jungvögel wurden aufgezogen und sind ausgeflogen. 4 Paare hatten keinen Nachwuchs. Die beliebtesten Neststandorte waren Holzmasten gefolgt von Schornsteinen und Betonmasten.

Das Jahr 2011 war für die Störche durchwachsen. Durch den anhaltenden Regen direkt nach dem Schlüpfen im Juni/Juli sind einige sind 14 Jungvögel nicht durchgekommen. Insgesamt sind 28 Jungstörche von 14 Brutpaaren ausgeflogen.

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