Willkommen beim NABU Barnim

Für Mensch und Natur

Der NABU Barnim setzt sich auf vielfältige Weise für die Natur ein. Zu unserer Arbeit gehören praktische Maßnahmen wie Landschaftspflege genauso dazu wie die Einladung zu Vorträgen oder Exkursionen, um gemeinsam die Natur im Landkreis Barnim kennenzulernen.


Riesenbärenklau am Pimpinellenberg

eine erfolgreiche Aktion und ein sehr heißer Tag

Foto: Jonathan Etzold
Foto: Jonathan Etzold

Am Samstag trafen sich in den frühen Abendstunden und 29 Grad Lufttemperatur, Vorstandsmitglieder und Freiwillige des NABU-Barnim zur Bekämpfung des Riesenbärenklau am Pimpinellenberg. 20 Pflanzen hatten eine Höhe von bis zu drei Metern erreicht und standen kurz vor der Aussamung. Auch im Umfeld hatten sich eine Vielzahl von hüfthohen Jungpflanzen angesiedelt.

Um eine weitere Expansion der Doldenblütler zu verhindern, mussten der Riesenbärenklau entfernt und die Wurzeln ausgegraben werden.

Foto: Jonathan Etzold
Foto: Jonathan Etzold

Der Riesenbärenklau wurde Ende des 19. Jahrhunderts als Gartenpflanze nach Europa eingeführt.  Seit Mitte des letzten Jahrhunderts verbreitet sich die Pflanze immer stärker und wird zunehmend zu einem Gesundheitsrisiko, auch besonders für Kinder.

 

Der aus Kaukasien stammende Riesenbärenklau ist hochgiftig. Durch einfache Berührung  kann es zu schmerzhaften Reaktionen kommen. Der phototoxische Saft  der Pflanze führt bei Sonneneinstrahlung zu Ver-brennungen der Haut. Schutzbrille, Atemmaske, Gummihandschuhe, Gummistiefel und  abwaschbare Bekleidung sind bei der Bekämpfung des Riesenbärenklau empfehlenswert. Nach der Aktion  Haut und Kleidung gründlich waschen.

Mit Wasser, Seife und Spiritus sollten sofort die betroffenen Stellen bei Berührung mit dem Saft   gereinigt werden. 

 

Foto: Jonathan Etzold
Foto: Jonathan Etzold

Nach ca. drei Stunden konnte die Aktion erfolgreich abgeschlossen werden. Alle großen Riesenbärenklau wurden entfernt, die Wurzeln ausgegraben und fast alle Jungpflanzen entwurzelt.

Alle Akteure waren sicherlich um einige Pfund leichter, erschöpft  aber zufrieden.

Herzlichen Dank an alle Beteiligte, die an diesem Samstag bei hochsommerlichen Temperaturen vollen Einsatz zeigten.


Plakette "Schwalbenfreundliches Haus"

Auszeichnung für Frau Nancy Spengler in Breydin

Info-Heft Schwalbenfreundliches Haus
Info-Heft Schwalbenfreundliches Haus

Die Sommerboten sind zurück. Für ihr Engagement, erhielt Frau Nancy Spengler von Jonathan Etzold, Vorsitzender des NABU Barnim, die Plakette "Schwalbenfreundliches Haus". 

Seit Jahren sind die Schwalbenpopulationen rückläufig und der Bestand gefährdet.

 

Vielen Dank an Frau Nancy Spengler und Ihre Familie.

 

zum ausführlichen Bericht der

"Märkischen Oderzeitung"

 


Mitmachen beim Insektensommer 2020

vom 29. Mai bis 7. Juni und vom 31. Juli bis 9. August

Suchen Sie sich einen schönen Platz, von dem Sie einen guten Blick in die Natur oder Garten haben. Denn wir rücken diesen Sommer die Insekten in den Fokus. Zählen Sie die kleinen Krabbler und sammeln Sie Daten für die Artenvielfalt. Jedes Insekt zählt!

 

Basisinfos zum Insektensommer


Die Ankunft der Sommerboten

Jetzt für die Auszeichnung als schwalbenfreundliches Haus bewerben

Foto:NABU/Nicole Bussmann
Foto:NABU/Nicole Bussmann

Mehr Toleranz bei Schwalbenansiedlungen.

Unter dieser Überschrift steht unser Projekt "Schwalben willkommen". Wer Schwalben an seinem Haus duldet oder Nisthilfen anbietet,

kann sich um eine Plakette "Schwalben willkommen" bewerben. Weitere Infos auf unserer Projektseite.

Projekt: Schwalben willkommen

 

 

Die 40 häufigsten Gartenvögel im Portrait


Blumberger Mühle wieder geöffnet

Blumberger Mühle - Foto: NABU/Sebastian Hennigs
Blumberger Mühle - Foto: NABU/Sebastian Hennigs

Liebe Freunde der Blumberger Mühle,

 

wir freuen uns, dass wir ab dem 25.04. wieder jeden Tag die Türen von 10-18 Uhr öffnen können.

Für die Einhaltung der Hygienevorschriften bleibt der Naturspielplatz jedoch geschlossen und auch der Restaurantbetrieb kann euch nicht wie gewohnt in gemütlicher Natur-Ambiente versorgen.

 

Dennoch ist es ab dem 1. Mai möglich den beliebten Mühlenburger und andere regionale Speisen zu verköstigen. Das Restaurant „Blumberger Mühle“ bietet Burger und Co. zum Mitnehmen außer Haus.


Mitgliederversammlung des NABU Barnim

wegen Verbreitung des Coronavirus verschoben

Sehr geehrte / liebe NABU-Mitglieder im Barnim,

 

leider müssen wir aus aktuellem Anlass durch die fortschreitende Verbreitung des Corona-Virus unsere Mitglieder- Versammlung des NABU Kreisverbandes Barnim e.V. am Dienstag, den 24. März 2020 verschieben.

 

Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen. Wir möchten aber doch den Empfehlungen des Landkreises Barnim folgen, auf Veranstaltungen im öffentlichen Raum zu verzichten.

Diese Präventionsmaßnahmen sollen das Ausbreitungstempo verlangsamen und die Gefahr für den Einzelnen verringern.

 

Ein neuer Termin steht z.Z. noch nicht fest.  Aktuelle Informationen werden auf unserer Homepage veröffentlicht. Gerne können Sie uns auch Ihre E-Mail mitteilen, wir nehmen Sie dann in unseren im Aufbau befindlichen Newsletter-Verteiler auf.

 

Wir danken für Ihr Verständnis. Bleiben Sie gesund.

 

Herzlichst

der Vorstand

 


Eine blühende Idee

Foto: Jonathan Etzold
Foto: Jonathan Etzold

Auf Einladung der beiden Bernauer Vorstandsmitglieder des NABU-Kreisverbandes Jonathan Etzold und Andreas Schmidt kamen am 18.09. etwa 20 Bernauer NABU-Freunde zu einem ersten Ideenaustausch zusammen, wie man zu Verbesserungen im Naturschutz in unserer Stadt beitragen könnte.

Getreu dem Erich Kästner´schem Slogan „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ wurde als erste konkrete Maßnahme verabredet, das städtische Regenrückhaltebecken in der Fichtestraße / Ecke Grenzweg in eine für Mensch und Tier attraktive Blühfläche zu verwandeln. 

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Nisthilfen für die Wildbienen

Foto: Jonathan Etzold
Foto: Jonathan Etzold

Seit Herbst 2018 bietet der NABU Kreisverband Barnim ein Bildungsmodul zum Thema Wildbienenschutz an. Das Projekt wird durch das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft in Brandenburg im Rahmen der Kleinprojekteförderung „Aktion Gesunde Umwelt“ unterstützt.

Die Problematik der vieldiskutierten Abnahme von Insekten aufgrund nicht nachhaltiger Landnutzung ist derzeit in aller Munde und viele Menschen haben  das  Bedürfnis diesen  Entwicklungen                                                                                                                                                etwas entgegenzusetzen.    mehr

 


Anlage einer Streuobstwiese in Biesenthal mit alten, regionalen Obstsorten

Foto: Andreas Krone
Foto: Andreas Krone

Im Frühjahr 2017 wurde durch den NABU Barnim e.V. in Biesenthal eine Streuobstwiese angelegt. Auf einer Fläche von 5.000 m² wurden insgesamt 60 Obstbäume gepflanzt. Neben Äpfeln, Birnen, Pflaumen und Kirschen wurden auch Quitten und Wallnussbäume alter Kultursorten als Hochstämme gepflanzt. Die Streuobstwiese wird künftig von mit Schafen beweidet.

 

Die Finanzierung der Maßnahme erfolgt über die Investitionsbank des Landes Brandenburg mit Mitteln der EU (ELER-Mittel) sowie des Landes Brandenburg gemäß der Richtlinie zur Förderung des Natürlichen Erbes und des Umweltbewusstseins. Weitere Informationen zum europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes finden Sie unter www.eler.brandenburg.de.


Bäume pflanzen gegen den Klimawandel

Foto: Andreas Krone
Foto: Andreas Krone
Der Klimawandel als globales Phänomen bedroht Millionen von Menschen. Gegen den Klimawandel aktiv zu werden war deshalb der Hintergrund einer Baumpflanzaktion, die am letzten Wochenende im Naturschutz-gebiet "Biesenthaler Becken" bei Wullwinkel stattgefunden hat.

Die gemeinsame Pflanzaktion haben der NABU Barnim und die App-Initiative der Evangelischen Jugendarbeit Barnim organisiert.

NABU-Mitgliedern, Jugendliche aus dem Barnim und Flüchtlinge aus Tschetschenien, Kamerun, Eritrea und dem Tschad beteiligten sich an der Aktion.
In einem Waldstück der NABU Stiftung wurden 300 Buchen gepflanzt. Dieser Wald soll zukünftig nicht mehr genutzt werden und sich zu einem Naturwald entwickeln. Die gepflanzten Buchen werden in den nächsten geschätzte 300 Jahren Kohlendioxid aus der Erdatmosphäre speichern und so dem Klimawandel entgegenwirken.

Deutschlands Wilde Vögel - Teil 2

Wieder Hopfe im Barnim

Wiedehopf-Projekt in Kooperation mit dem NABU Barnim

Foto: Jochen Dierschke
Foto: Jochen Dierschke

Der Wiedehopf lebt mittlerweile nur noch sehr selten in unserer Landschaft. Das war nicht immer so. Neben dem großflächigen Verlust von geeigneten Lebensräumen in den letzten Jahrzehnten stellt auch der heutige Mangel an Brutplätzen eine zentrale Ursache für den Rückzug aus ehemals besiedelten Gebieten dar. Diese Armut an natürlichen Nistplätzen kann aber durch die Anbringung von Nistkästen relativ einfach kompensiert werden.

 

Im Rahmen einer Kooperation zwischen dem NABU Barnim, Flächeneigentümern, örtlichen Behörden und Landnutzern sowie ortskundigen Ornithologen und Naturschützern soll im Bereich bekannter Vorkommen als auch in potenziell geeigneten Lebensräumen schon vor der kommenden Brutsaison eine möglichst große Anzahl künstlicher Nisthöhlen angebracht werden.

 


Überreichung der Plakette "Lebensraum Kirchturm"

Junger Turmfalke
Junger Turmfalke

Im Rahmen der bundesweiten Aktion "Lebensraum Kirchturm", zeichnet der NABU bereits seit 2007 Kirchen aus, die besonderes Engagement im Artenschutz zeigen. Ziel der Aktion ist es, die Brutstätten für Turmfalken, Fledermäuse, Schleiereulen, Dohlen und für andere Arten zu erhalten. Ebenso wichtig ist es, renovierte Kirchtürme wieder als Lebensraum zu öffnen, indem dort Nistkästen angebracht werden.

Bereits im Oktober 2012, im Rahmen des jährlich stattfindenden Erntedankfestes, konnte der NABU Barnim zwei Kirchen im Landkreis auszeichnen. Eine Plakette wurde der Maria-Magdalenen-Kirche in Eberswalde überreicht. Die dort angebotenen Nistkästen wurden sogleich vom Vogel des Jahres 2012, der Dohle in Beschlag genommen. Die zweite Plakette erhielt die Kirche in Basdorf, die nach erfolgreicher Renovierung auch gleich ein Turmfalkenpaar als Untermieter begrüßen durfte.