Willkommen beim NABU Barnim

Für Mensch und Natur

Der NABU Barnim setzt sich auf vielfältige Weise für die Natur ein. Zu unserer Arbeit gehören praktische Maßnahmen wie Landschaftspflege genauso dazu wie die Einladung zu Vorträgen oder Exkursionen, um gemeinsam die Natur im Landkreis Barnim kennenzulernen.


NAJU Waldspaziergang am 25.09.21

NEU: Start und Endpunkt Schillertreppe in Eberswalde von 13.00-16.00 Uhr

Foto: Martin Lehman
Foto: Martin Lehman

"Es wird bald Zeit für die nächste NAJU Aktion in Eberswalde.  Der Herbst ist bald da und was gibt es besseres als einen tollen Waldspaziergang? Lass uns am 25.09. zusammen auf den Weg in den Wald machen und seine unglaublich schöne Farben entdecken, Spaß haben, Sauerstoff und Energie tanken!" Hast du Lust mitzukommen?" Dann melde dich schnell an. Anbei der Flyer mit allen wichtigen 

Informationen und das Teilnehmerformular. Wir freuen uns auf euch.

Franziska & Nunzia 

NAJU Eberswalde/Barnim." 

 

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Flyer NAJU Waldspaziergang am 25.09.21
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NAJU-Insektenzählung ein großer Erfolg

Foto: Franziska Menz
Foto: Franziska Menz

Der Sommer neigt sich dem Ende und unsere letzte Aktion "Insektenzählung" wurde zu einem großem Erfolg. 

Zahlreiche Kinder zogen durch den Schellengrund und gingen auf die Suche nach Schmetterlingen, Bienen, Hummeln und anderen sechs Beinern, ein riesiger Spaß.

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BatNight im Biesenthaler Becken am Freitag, den 27.08.2021

NABU/Otto Schäfer
NABU/Otto Schäfer

Liebe Naturfreunde,

für die Durchführung der BatNight erhalten wir in diesem Jahr unterstützung vom NABU Landesverband. Die Veranstaltung wird dadurch umfangreicher, beginnt deshalb eine Stunde früher als im Veranstaltungsplan angekündigt und ist besonders auch für Kinder geeignet.

Das Biesenthaler Becken ist aufgrund seiner reichen Naturausstattung von zahlreichen Fledermausarten besiedelt. Wir beginnen unsere Batnight mit einer Bastelaktion und Kinderschminken ab 18.30 Uhr am Rastplatz Biesenthal am Langerönner Weg. Ab 20 Uhr starten wir zu unserem gemeinsamen Spaziergang zum Pfauenfließ. Ausgerüstet mit Fledermausdetektoren können wir die Rufe der nächtlichen Jäger abhören und sichtbar machen. Wer uns auf der kurzen Strecke wohl alles über den Weg flattert? Am Pfauenfließ angekommen beginnt unsere Fledermaus-Netzfang-Aktion. Hier wird auch die Methodik der Fledermausarten erläutert und anhand von Netzfängen vor Augen geführt. Die Bastelstation am Rastplatz Biesenthal bleibt bis zum Ende der Veranstaltung um 21 Uhr besetzt.

Wegen der coronabdingten Auflagen möchte ich alle Interessenten um Anmeldung über das Kontaktformular bitten.

Beste Grüße
Andreas Krone 


Eine neue Blühwiese in der Freienwalder Str.

Rasenfläche in eine Insektentankstelle umgestaltet

Foto: Franziska Menz
Foto: Franziska Menz

Die Firma City-Haus Immobilien GmbH hat in ihrem Musterhaus in der Freienwalder Str. eine Rasenfläche in eine Insekten - Tankstelle umgestaltet.

 Somit wird wieder ein großer Beitrag geleistet, um die Biodiversität zu steigern und unseren Insekten eine Nahrungsquelle  zusichern. 

 

Ein herzliches Dankeschön geht an Frau Gina Rückheim und Gärtnerin Janda, die mit viel Liebe die Blühwiese anlegten und und weiterhin pflegen.

 

Gerne stehen wir, Nunzia und Franziska, neuen Interessenten weiterhin  bei der Planung und mit Samen zur Verfügung.

 


Grün, grüner, Wandlitz

2. Nachhaltigkeitswoche vom 13. bis 18. September in Wandlitz

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Programm Freiwilligenwoche Wandlitz 2021
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Der Barnim blüht auf

Blühschilder aus dem Projekt "Barnim summt und blüht"

Foto: NABU Barnim
Foto: NABU Barnim

Liebe NABU-Mitglieder und Naturfreunde,

 

Insekten sind für das Gleichgewicht der Ökosysteme unentbehrlich. Doch in den letzten Jahrzehnten gehen ihre Bestände dramatisch zurück.

Grünstreifen, Brachflächen, Straßenbe-gleitgrün und Vorgärten werden in der Regel wenig beachtet, bieten sie aber doch für unsere Insekten in reichhaltiges Nahrungs-angebot.

Der NABU Barnim bietet entsprechende Blühschilder für Insektenweiden an.

Damit wird um Verständnis geworben, dass auf diesen Flächen nicht bzw. erst später im Jahr gemäht wird. Wichtig beim Aufstellen der Schilder ist aber immer die Einwilligung des Eigentümers.

Wir möchten Euch bitten, nur Blühschilder zu bestellen, welche auch noch diesen Sommer aufgestellt werden können.

Bei großer Nachfrage denken wir über eine Ausweitung der Aktion in 2022 nach. 

 

Die Blühschilder können, solange der Vorrat reicht, per Mail (info@nabu-barnim) bestellt werden.

 

In Eberswalde besteht auch die Möglichkeit, die Schilder persönlich abzuholen (solange der Vorrat reicht).

"Alte Post",

Eisenbahnstraße 101

16225 Eberswalde

jeden Donnerstag / 16-22 Uhr

 

 Für Bernau waren ähnliche Schilder im Einvernehmen mit der Stadtverwaltung hergestellt worden, die separat 

über Vertriebswege der Stadt verteilt wurden: 

(https://www.bernau-bei-berlin.de/de/buergerportal/aktuelles/stadtnachrichten/artikel-bitte_nicht_maehen.html)


NABU und NAJU laden ein

7. und 14. August von 10-12 Uhr in Eberswalde - Treffpunkt: vor dem Vereinshaus Schellengrund e.V. (am Hausberg)

 Foto: Kathy Büscher, NABU Rinteln
Foto: Kathy Büscher, NABU Rinteln

Liebe Naturfreunde,

Der NABU und die NAJU setzen sich auf vielfältige Weise für die Natur und Umwelt ein.

Wir, Franziska und Nunzia, von der NAJU Ortsgruppe Eberswalde planen regelmäßige Aktionen und Initiativen mit Kindern zu Natur- und Umweltthemen. Wir freuen uns über die künftige Kooperation und das rege Interesse an unseren Umweltaktionen und Initiativen. Mit Kindern wollen wir, mit Spaß und Spiel ein gemeinsames Naturerleben ermöglichen. Unsere erste Aktion im Schellengrund wird eine Meldeaktion von Insekten sein! Neben viel Spaß und Neugier am Lernen, können die Kinder ihre Ergebnisse für Forschungszwecke und der Statistik des Nabu Deutschland zur Verfügung stellen. Die gesamte Aktion benötigt jedoch nicht nur fleißige Zähl - Helferlein, sondern auch die Unterstützung aus den Reihen der Kleingärtnerei. Nach der Zählung gibt es eine gemeinsame Mittagspause. Getränke und kleine Snacks werden für die teilnehmenden Kinder vorbereitet. Bitte einen Becher oder Tasse für die Getränke mitbringen! Kosten: Gute Laune, Entdeckungslust, Neugier, Spaß und Freude Wann: 7. August und 14. August von 10 – 12 Uhr in Eberswalde. Treffpunkt: vor dem Vereinshaus Schellengrund e.V. (am Hausberg) Kontakt: 0173/ 421 098 9 (Franziska) oder 0176/ 738 062 82 (Nunzia) E-Mail: info@nabu-barnim.de Voranmeldung: bitte meldet eure Kinder mindestens 7 Tage vor der Zählaktion an Teilnehmerzahl: maximal 15 Kinder. Wir freuen uns auf viele geöffnete Gartentore und darauf die Kinder aus Barnim kennenzulernen.

 

Mit umweltfreundlichen Grüßen

Nunzia und Franziska


"Bitte nicht mähen"

NABU Barnim und Stadt Bernau bieten Blühschilder für Insektenweiden an

Insekten sind für das Gleichgewicht der Ökosysteme unentbehrlich. Doch in den letzten Jahrzehnten gehen ihre Bestände dramatisch zurück. 

Die Stadt Bernau bietet in Zusammenarbeit mit dem NABU Barnim entsprechende Blühschilder für Insektenweiden an. Hierbei verzichtet die Stadt Bernau auf das Mähen des Straßenbegleitstreifens.

Die Schilder werden kostenfrei an Bernauerinnen und Bernauer abgegeben.

Interessierte können die Blühschilder  in der Tourist-Information Bernau, Bürgermeisterstr. 4, abholen.

 

weiter zum Bericht im Stadtportal von Bernau b. Berlin


Neue Blühflächen bei der Kita Querfeldein in Werneuchen - und vieles, vieles  mehr

Natur erleben und verstehen

Foto: Franziska Menz
Foto: Franziska Menz

 

Durch Kontakte einer guten Freundin, boten unsere aktiven NAJU- und NABU-Mitglieder Franziska und Nunzia ihre Unterstützung bei der Umsetzung von Blühwiesen vor der Kita und auf dem Spielplatz/ Kita Gelände an. Daraus entwickelte sich eine fruchtbare Zusammenarbeit.

Neue Möglichkeiten eröffneten sich auch bei der Gestaltung der Hochbeete und als Highlight, die Flächengestaltung um die Klotzbeute.

Hier spendete der NABU vier Kornelkirschen , welche auf dem Kitaspielplatz gepflanzt wurden und den Samen für die Blühwiesen.

Durch weitere Spenden konnten  Rankpflanzen, Felsenbirne und Rosen ihr neues Zuhause in der Kita finden. 

Mit den engagierten Einsatz des Kita-Leiters Hannes Dyck und seines Teams, besonders Peter, entstanden viele Insektenweiden, wo Kinder Natur erleben können.

 

Interessierte Firmen, Schulen, Kitas oder Gartenbesitzer können gerne unter 

 info@nabu-barnim.de Kontakt aufnehmen.

 

Vielen Dank und herzliche Grüße an das Team der Kita- Querfeldein


Müll-Sammelaktion in Eberswalde

praxisnaher Naturschutz -  ein ein großer Erfolg

Foto: Franziska Menz
Foto: Franziska Menz

Am vergangenen Sonntag  (25. April) trafen sich wieder 7 Aktive des NABU, NAJU und Naturfreunde für eine Müll-Sammelaktion (natürlich unter Einhaltung der Hygiene-Regeln). Das jüngste Mitglied des Teams war 7 Jahre alt und ist bereits schon beim NAJU aktiv. Wieder wurden Berge von Glasflaschen, Plastik-Verpackungen und Altmetall von den engagierten Naturschützern gesammelt. 

 

Ein herzliches Dankeschön geht an Frank Neumann, Ines und Udo, sowie an Lara und Lukas.

 

weitere Infos zur Mülltrennung und Entsorgung und ein kleines Quiz,  findet ihr hier beim NABU 


Neues aus Stecherschleuse / Niederfinow

erster Storch gesichtet

Foto: Uta Freitag
Foto: Uta Freitag

Nachdem im Herbst letzten Jahres, wir berichteten darüber, mit viel Aufwand und Engagement zahlreicher Helfer und Unterstützer ein neuer Storchenmast errichtet wurde, zeigte sich diese Woche bereits der erste Interessent. 

 

Vielen Dank und herzliche Grüße nach Stecherschleuse

 

Der NABU hat bei dem Projekt "Störche auf Reisen" Weissstörche besendert, um die Flugrouten der Vögel besser untersuchen zu können.  Die Signale der Sender werden in einer Karte dargestellt und in einem Tagebuch kommentiert. Verfolgt die Reise unserer Störche – in den Süden und wieder zurück. Projekt „Störche auf Reisen“


Für die Natur und Umwelt aktiv - trotz Corona

Foto: Franziska Menz
Foto: Franziska Menz

Der Corona-Virus setzt uns enge Grenzen und natürlich müssen wir auf die Pandemie reagieren,  zum eigenen Schutz und zum Schutz unserer Mitmenschen.

Vor Ort können wir noch mit praktischer Naturschutzarbeit etwas bewegen, wenn auch wegen der notwendigen Verhaltensänderungen mit deutlichen Einschränkungen.

Eine tolle Idee hatten unsere NAJU-Mitglieder Franziska und Nunzia. Sie sammelten Müll in Eberswalde, natürlich allein gehend mit großem Sicherheitsabstand.

Entlang des Treidelweges fanden sich eine Vielzahl von Plastikmüll und andere Hinterlassenschaften. 

Auch An diesem Wochenende geht die Jagd nach Müll weiter. 

 

Liebe Franziska, liebe Nunzia, herzlichen Dank  für euer Engagement.

 

Testen Sie Ihr Wissen beim großen NABU-Mülltrennungsquiz!


Vogel des Jahres 2021

Rotkehlchen gewinnt die Wahl

Das Rotkehlchen ist der erste öffentlich gewählte Vogel des Jahres. Es hat mit 59.267 Stimmen vor Rauchschwalbe und Kiebitz das Rennen um den Titel gemacht. Insgesamt über 455.000 Menschen beteiligten sich an der Wahl. Das Rotkehlchen trägt nun zum zweiten Mal den Titel.

 

weiter zur NABU-Website


Insekten herzlich willkommen

neue Bienenweide in der Fichtestr.  (Bernau) angelegt

Foto: Jonathan Etzold
Foto: Jonathan Etzold

Der NABU Barnim hat in der Fichtestrasse ein Insektenhotel in Kombination mit einem Schaukasten  von einer Werkstatt für benachteiligte Jugendliche bauen lassen.

Ziel des Schaukastens ist ein Demonstrationsobjekt , wie man Wildbienenhotels gut und sinnvoll gestaltet. Im Hintergrund wurde im letzten Jahr eine Wildblumenwiese angelegt ,damit die Bienen in diesem Jahr eine reichhaltige Nahrungsquelle finden.

Insekten sind für das Gleichgewicht der Ökosysteme  von entscheidender Bedeutung. In den letzten Jahrzehnten gingen allerdings die Bestände extrem zurück. Dabei sind sie für Mensch und Natur unersetzlich. Durch das Sammeln von Nektar und Pollen sorgen sie für die Bestäubung von weltweit 90 Prozent aller Pflanzenarten. Für Vögel, Säugetiere, Amphibien oder Reptilien bilden Insekten eine wichtige Grundlage als  Nahrungsquelle. Viele Vögel füttern ihre Brut mit Insekten. 

Unsere 5 Tipps für Balkon und Garten von NABU Gartenexpertin Marja Rottleb

Pflanzen mit Nektar und Pollen

Jedes Insekt hat seine Vorlieben, von März bis Oktober sollte immer etwas blühen.

Bienen und Schmetterlinge lieben z.B. Glockenblume, Storchschnabel oder Katzenminze,

oder sät eine Wildblumenmischung aus.

Abgeblühte Stengel bitte stehen lassen, hier überwintern Insekten.

Nisthilfen

Über 500 Wildbienenarten leben bei uns, jede dritte Art ist bedroht.

Wichtig: Sonnig und regen- und windgeschützt aufhängen.

Trinkstellen

Auch Insekten haben Durst. Einfach ein Gefäß mit mit Wasser und kleinen Steinen füllen. 

An den Steinen können sich die Insekten festhalten.

Bitte einmal täglich reinigen.

Keine Chemie

besonders wichtig, verzichtet auf Pestizide, denn sie töten Pflanzen und Insekten.

Pflanzen für Nachtschwärmer

macht euren Balkon oder Garten auch zu einen Treffpunkt für Nachtschwärmer.

verwendet auch Pflanzen, welche nachts blühen. 

z.B. Polster-Seifenkraut, Nachtkerzen oder eine Kletterpflanze wie das Geisblatt.


Lebendiger Naturschutz

neues Schwalbenhaus in Ladeburg

Seit dem Jahreswechsel 20/21 steht in Ladeburg ein Schwalbenhaus. 

Dieses Projekt wurde durch den Bürgerhaushalt 2020 der Stadt Bernau bei Berlin umgesetzt. Der NABU Barnim hatte dieses Projekt vorgeschlagen.

 

Ein Schwalbenhaus sieht etwas aus wie ein Taubenhaus, ist freistehend auf einem hohen Masten befestigt, und es sind neben Platz zum Eigenbau zahlreiche Nisthilfen für Mehlschwalben, aber je nach Bedarf auch für andere Gebäudebewohner wie Mauersegler, Haussperling, oder Fledermäuse angebracht. 

Nun das dritte Jahr in Folge zählen wir den Brutbestand in den größten Kolonien in Bernau. Sie kennen vielleicht die Kolonien am Bahnhof, im Wohngebiet „An den Schäferpfühlen“, und mit vormals über 60 Brutpaaren die größte Kolonie am „Forum Bernau“. Während die Bruten im Vergleich zum letzten Jahr am Bahnhof um 50% zurückgingen, waren es über 80% am Forum Bernau; auch „An den Schäferpfühlen“ ist der Rückgang deutlich. Gewissheit über die Ursachen haben wir nicht,  aber es wird sicherlich eine Kombination aus Gefahren auf dem Zugweg, Trockenheit im Frühjahr (kein Lehm als Baumaterial verfügbar), Abwehrmaßnahmen zur „Fassaden-reinhaltung“ und letztlich Nahrungsmangel ( „Insektensterben“) sein. 

Rauch- und Mehlschwalben stehen unter Schutz und gehören zu den gefährdeten Arten in Europa. Die Vögel werden immer seltener, auch, weil die Menschen keine Schwalbennester mehr an Wohnhäusern, Nebengebäuden und Ställen dulden. Der NABU möchte mit im Rahmen des Projektes "Schwalben willkommen!" auf das Problem aufmerksam machen sowie Bürgerinnen und Bürger zu mehr Toleranz gegenüber den wohnungssuchenden Vögeln bewegen.

 

Projekt "Schwalbenfreundliches Haus"

 

Im Mittelpunkt des Projekts steht die Auszeichnung der schwalbenfreundlicher Häuser mit einer aus Acrylglas gefertigten Plakette, welche öffentlichkeits-wirksam an einem Privathaus, einem Hotel, einem Pferdehof oder einer Schule angebracht werden kann. Die Plaketten an den schwalbenfreundlichen Häusern sollen nicht nur von der Tierfreundlichkeit ihrer Besitzer zeugen, sondern auch andere motivieren sich für den Schutz unserer heimischen Schwalben einzusetzen!


Termine 2021 "Biesenthaler Becken"

Foto: NABU Barnim/BV
Foto: NABU Barnim/BV

Auch für das kommende Jahr 2021 werden für das Naturschutzgebiet  "Biesenthaler Becken" wieder eine Vielzahl von Aktivitäten angeboten. Das Gebiet besitzt aus faunistischer, floristischer, geologischer aber auch aus landschaftskultureller Sicht einen sehr hohen Stellenwert. Bei einer Vogelstimmenexkursion oder Wanderung unter fachkundiger Leitung, bieten sich viele interessante und spannende Erlebnisse.

Den Terminkalender gibt es hier zum Download

Download
Termine Biesenthaler Becken
Terminplan_NABU_2021.pdf
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Ein neuer Mast für den Storchenhorst in Stecherschleuse/ Niederfinow

Foto: Uta Freitag
Foto: Uta Freitag

Trotz dauerhaftem Herbstregen und aufgeweichten Böden konnte mit Kran, Traktoren und sehr viel Sachverstand der Helfer der alte Mast ersetzt werden. Das Rad als Nistgrundlage wurde außerdem durch eingeflochtene Weiden verstärkt.

Ein besonderer Dank für die Unterstützung geht an die Firma Holzkontor Pietschner aus Niederfinow, Bürgermeisterin Peggy Fürst und allen großzügigen SpenderInnen.

 

Der NABU hat bei dem Projekt "Störche auf Reisen" Weissstörche besendert, um die Flugrouten der Vögel besser untersuchen zu können.  Die Signale der Sender werden in einer Karte dargestellt und in einem Tagebuch kommentiert. Verfolgt die Reise unserer Störche – in den Süden und wieder zurück. Projekt „Störche auf Reisen“


Wählen Sie den „Vogel des Jahres 2021“!

Die zehn meist nominierten Vogelarten gehen ab dem 18. Januar ins finale Rennen

Seit über 50 Jahren verkünden der NABU und sein bayerischer Partner Landesbund

für Vogelschutz (LBV), jährlich am zweiten Freitag im Oktober, den neuen Star unter

den Vögeln für das Folgejahr. Gewählt wurde er bisher immer vom Bund-Länder-Rat.

Im 50. Jubiläumsjahr soll es anders werden: Erstmals können Groß und Klein bei einer

öffentlichen Wahl mitentscheiden, wer der nächste Jahresvogel wird. 

Der Jubiläumsvogel wird zweistufig gewählt. In der Vorwahlphase können Sie aus 307 heimischen Vogelarten ihren Favoriten nominieren. Die beliebtesten 10 Kandidaten gehen dann ins Rennen um den Titel „Vogel des Jahres 2021“. Für beide Phasen gibt es eine Kampagnen-Webseite, auf der Sie ihre Stimme abgeben können. 

 

Kampagnenwebsite: Alle Infos rund um die Kampagne finden Sie auf www.vogeldesjahres.de


Mahd auf einer Waldlichtung in Trampe

Offenhaltung der wertvollsten Offenlandhabitate

überwucherte Waldlichtung mit kanadischer Goldrute und Landreitgras
Foto: Jonathan Etzold

Der ehemalige Truppenübungsplatz der GUS-Streitkräfte bildet eine vielgestaltige Übergangszone zwischen der großflächig bewaldeten Barnimer Heide und der waldarmen Agrarlandschaft südlich von Trampe.

Dieses Gebiet zeichnet sich durch eine sehr hohe Strukturvielfalt und eine sehr geringe Eutrophierung aus. Hervorzuheben sind die großen mageren Graslandflächen mit einem sehr hohen Blütenreichtum, die vielen eingelagerten kleinen bis mittleren Feuchtgebiete, sowie die strukturreichen Übergänge zu einerseits Sandtrockenrasen/Heiden und andererseits Kiefernhochwaldflächen.

Freischneider im Einsatz auf der Waldlichtung
Foto: Jonathan Etzold

Der NABU Barnim beteiligt sich schon lange an der Pflege, besonders der Offenhaltung der wertvollsten Offenlandhabitate. Diese Gebiete weisen noch eine besonders große Insekten-vielfalt auf, auch aufgrund botanischer Kost-barkeiten und der Nährstoffarmut. Fast 20 NABU-Aktive und Naturschützer  fanden sich zur Mahd und Beräumung einer Waldlichtung am Samstag ein. Mit fünf Freischneidern und vielen fleißigen Helfern mit Rechen konn-ten somit problematischen Arten wie Kanadischer Goldrute und Landreitgras zurückgedrängt werden.

Foto: Jonathan Etzold
Foto: Jonathan Etzold

Nach vollendeter Arbeit gab es noch eine leckere Suppe von Franziska zur Stärkung.  NABU Vorstandsmitglied Dr. Jens Möller berichte anschließend über die spannende Historie  des Gebietes  und der damit verbundenen unterschiedlichen Nutzungsformen und der  sich damit ver-änderten Habitate und Biotope. 

 

Herzlichen Dank an alle Naturschützer und Aktive für Ihr Engagement.

 

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Aktion "Lebensraum Kirchturm"

erfolgreiche Betreuung der Brutstätten in Eberswalde

Foto: Oliver Ohlhoff
Foto: Oliver Ohlhoff

Bereits im Oktober 2012, im Rahmen des jährlich stattfindenden Erntedankfestes, konnte der NABU Barnim zwei Kirchen im Landkreis auszeichnen. Eine Plakette wurde der Maria-Magdalenen-Kirche in Eberswalde überreicht. Die dort angebotenen Nistkästen wurden sogleich vom Vogel des Jahres 2012, der Dohle in Beschlag genommen.

Ziel der Aktion ist es, die Brutstätten für Turmfalken, Fledermäuse, Schleiereulen, Dohlen und für andere Arten zu erhalten. Ebenso wichtig ist es, renovierte Kirchtürme wieder als Lebensraum zu öffnen, indem dort Nistkästen angebracht werden.

Vielen Dank an alle engagierten Helfer und Naturschützer, welche über die Jahre diese Aktion so erfolgreich begleiteten.

 

zum ausführlichen Bericht der "Märkischen Oderzeitung"


Es summt und brummt

Insektenweide an der Kita "Kindergärtnerei" in Bernau

v.l. Elke Völzke, Jonathan Etzold, Iris Unger
v.l. Elke Völzke, Jonathan Etzold, Iris Unger

Im Frühsommer letzten Jahres wurde mit Mitarbeitern der Kita "Kindergärtnerei", Eltern und vielen Helfern eine Insektenweide angelegt. Das Projekt entstand durch das große Engagement der Mitarbeiter der Kinder-tagesstätte mit Unterstützung des NABU-Barnim.

Insektenweiden nehmen durch den Verlust von Insektenpopulationen, aufgrund nicht nachhaltiger Landnutzung, immer mehr an Bedeutung zu. Da auf manche Menschen dieses Stück Natur in der Stadt irritierend wirkt, wurde jetzt mit einem Schild auf diese wichtige Funktion hingewiesen. 

„Etwa 80 Prozent unserer Blütenpflanzen sind auf die Bestäubung durch Wildbienen und Honigbienen angewiesen. Und nicht nur die Artenvielfalt hängt von den fleißigen Insekten ab, sondern auch wir Menschen und unsere Nahrungsgrundlage.“

(Katja Burmeister, NABU-Bienenexpertin).

Neben der wichtigen Aufgabe zur Schaffung von Lebensraum für die Insekten, 

erfüllt die Insektenweide eine wichtige pädagogische Funktion für die Kinder der Kita.

 

Für Interessierte Kitas, Schulen etc., können wir gerne das Bildungsmodul auch an Ihrer Einrichtung durchführen, in dem es schwerpunktmäßig um die Wissensvermittlung zum Thema durch den kindgerechten Bau fachlich sinnvoller Wildbienennisthilfen geht. Wenden Sie sich bitte per email an den  NABU Kreisverband-Barnim.

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Kontakt:

info@nabu-barnim.de

 


Mahd Orchideenwiese Stecherschleuse

Naturschutz mit Sense und Rechen

Foto: Andreas Schmidt
Foto: Andreas Schmidt

Nur noch selten findet man in der Natur Orchideenwiesen, auf denen eine große Vielfalt von Pflanzen zu sehen ist.  Eine dieser Wiesen befindet sich im Unteren Finowtal. Viele Orchideenarten konnten sich erst durch die extensive Nutzung der Wiesen ansiedeln. Bei Aufgabe der Bewirtschaftung, kommt es in kürzester Zeit zu Überwucherung und Verbuschung, in dessen Folge diese Flächen ihren Lebensraum  für viele Arten verlieren.

Der NABU-Barnim  hatte für die Mahd und Beräumung  der Wiesenflächen an einem Samstag eingeladen. 14 NABU-Mitglieder und Naturfreunde fanden sich für diese wichtige  Biotoppflegemaßnahme ein. Durch den großen Einsatz der Teilnehmer, konnte die Mahd und die Beräumung der Flächen an einem Tag erfolgreich abgeschlossen werden. Anschließend wurde auch für das körperliche Wohl der Aktiven gesorgt.

Herzlichen Dank an alle Helfer und Unterstützer für ihr Engagement.

 

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Schwalben eine Heimat geben

Auszeichnung für Frau Ute Freitag mit der Plakette "Schwalbenfreundliches Haus"

Foto: Andreas Schmidt
Foto: Andreas Schmidt

Immer mehr Naturfreunde geben den stark gefährdeten Schwalbenpopulationen  ein Zuhause. Der NABU bedankt sich bei allen Menschen, die sich über Nester von Mehl-oder Rauchschwalben an ihrem Haus und Hof  freuen.

Für ihr Engagement, erhielt Frau Ute Freitag von Jonathan Etzold, Vorsitzender des NABU Barnim, die Plakette "Schwalbenfreundliches Haus". 

Herzlichen Dank  an Frau Ute Freitag.

 


Riesenbärenklau am Pimpinellenberg

eine erfolgreiche Aktion und ein sehr heißer Tag

Foto: Jonathan Etzold
Foto: Jonathan Etzold

Am Samstag trafen sich in den frühen Abendstunden und 29 Grad Lufttemperatur, Vorstandsmitglieder und Freiwillige des NABU-Barnim zur Bekämpfung des Riesenbärenklau am Pimpinellenberg. 20 Pflanzen hatten eine Höhe von bis zu drei Metern erreicht und standen kurz vor der Aussamung. Auch im Umfeld hatten sich eine Vielzahl von hüfthohen Jungpflanzen angesiedelt.

Um eine weitere Expansion der Doldenblütler zu verhindern, mussten der Riesenbärenklau entfernt und die Wurzeln ausgegraben werden.

Foto: Jonathan Etzold
Foto: Jonathan Etzold

Der Riesenbärenklau wurde Ende des 19. Jahrhunderts als Gartenpflanze nach Europa eingeführt.  Seit Mitte des letzten Jahrhunderts verbreitet sich die Pflanze immer stärker und wird zunehmend zu einem Gesundheitsrisiko, auch besonders für Kinder.

 

Der aus Kaukasien stammende Riesenbärenklau ist hochgiftig. Durch einfache Berührung  kann es zu schmerzhaften Reaktionen kommen. Der phototoxische Saft  der Pflanze führt bei Sonneneinstrahlung zu Ver-brennungen der Haut. Schutzbrille, Atemmaske, Gummihandschuhe, Gummistiefel und  abwaschbare Bekleidung sind bei der Bekämpfung des Riesenbärenklau empfehlenswert. Nach der Aktion  Haut und Kleidung gründlich waschen.

Mit Wasser, Seife und Spiritus sollten sofort die betroffenen Stellen bei Berührung mit dem Saft   gereinigt werden. 

 

Foto: Jonathan Etzold
Foto: Jonathan Etzold

Nach ca. drei Stunden konnte die Aktion erfolgreich abgeschlossen werden. Die großen Riesenbärenklau wurden entfernt, die Wurzeln ausgegraben und der Jungpflanzen-Bestand entwurzelt.

Alle Akteure waren sicherlich um einige Pfund leichter, erschöpft  aber zufrieden.

Herzlichen Dank an alle Beteiligte, die an diesem Samstag bei hochsommerlichen Temperaturen vollen Einsatz zeigten.


Plakette "Schwalbenfreundliches Haus"

Auszeichnung für Frau Nancy Spengler in Breydin

Info-Heft Schwalbenfreundliches Haus
Info-Heft Schwalbenfreundliches Haus

Die Sommerboten sind zurück. Für ihr Engagement, erhielt Frau Nancy Spengler von Jonathan Etzold, Vorsitzender des NABU Barnim, die Plakette "Schwalbenfreundliches Haus". 

Seit Jahren sind die Schwalbenpopulationen rückläufig und der Bestand gefährdet.

 

Vielen Dank an Frau Nancy Spengler und Ihre Familie.

 

zum ausführlichen Bericht der

"Märkischen Oderzeitung"

 


Die Ankunft der Sommerboten

Jetzt für die Auszeichnung als schwalbenfreundliches Haus bewerben

Foto:NABU/Nicole Bussmann
Foto:NABU/Nicole Bussmann

Mehr Toleranz bei Schwalbenansiedlungen.

Unter dieser Überschrift steht unser Projekt "Schwalben willkommen". Wer Schwalben an seinem Haus duldet oder Nisthilfen anbietet,

kann sich um eine Plakette "Schwalben willkommen" bewerben. Weitere Infos auf unserer Projektseite.

 

Projekt: Schwalben willkommen

 

Die 40 häufigsten Gartenvögel im Portrait


Blumberger Mühle wieder geöffnet

Blumberger Mühle - Foto: NABU/Sebastian Hennigs
Blumberger Mühle - Foto: NABU/Sebastian Hennigs

Liebe Freunde der Blumberger Mühle,

 

wir freuen uns, dass wir ab dem 25.04. wieder jeden Tag die Türen von 10-18 Uhr öffnen können.

Für die Einhaltung der Hygienevorschriften bleibt der Naturspielplatz jedoch geschlossen und auch der Restaurantbetrieb kann euch nicht wie gewohnt in gemütlicher Natur-Ambiente versorgen.

 Dennoch ist es ab dem 1. Mai möglich den beliebten Mühlenburger und andere regionale Speisen zu verköstigen. Das Restaurant „Blumberger Mühle“ bietet Burger und Co. zum Mitnehmen außer Haus.


Mitgliederversammlung des NABU Barnim

wegen Verbreitung des Coronavirus verschoben

Sehr geehrte / liebe NABU-Mitglieder im Barnim,

 

leider müssen wir aus aktuellem Anlass durch die fortschreitende Verbreitung des Corona-Virus unsere Mitglieder- Versammlung des NABU Kreisverbandes Barnim e.V. am Dienstag, den 24. März 2020 verschieben.

 

Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen. Wir möchten aber doch den Empfehlungen des Landkreises Barnim folgen, auf Veranstaltungen im öffentlichen Raum zu verzichten.

Diese Präventionsmaßnahmen sollen das Ausbreitungstempo verlangsamen und die Gefahr für den Einzelnen verringern.

 

Ein neuer Termin steht z.Z. noch nicht fest.  Aktuelle Informationen werden auf unserer Homepage veröffentlicht. Gerne können Sie uns auch Ihre E-Mail mitteilen, wir nehmen Sie dann in unseren im Aufbau befindlichen Newsletter-Verteiler auf.

 

Wir danken für Ihr Verständnis. Bleiben Sie gesund.

 

Herzlichst

der Vorstand

 


Eine blühende Idee

Foto: Jonathan Etzold
Foto: Jonathan Etzold

Auf Einladung der beiden Bernauer Vorstandsmitglieder des NABU-Kreisverbandes Jonathan Etzold und Andreas Schmidt kamen am 18.09. etwa 20 Bernauer NABU-Freunde zu einem ersten Ideenaustausch zusammen, wie man zu Verbesserungen im Naturschutz in unserer Stadt beitragen könnte.

Getreu dem Erich Kästner´schem Slogan „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ wurde als erste konkrete Maßnahme verabredet, das städtische Regenrückhaltebecken in der Fichtestraße / Ecke Grenzweg in eine für Mensch und Tier attraktive Blühfläche zu verwandeln. 

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Nisthilfen für die Wildbienen

Foto: Jonathan Etzold
Foto: Jonathan Etzold

Seit Herbst 2018 bietet der NABU Kreisverband Barnim ein Bildungsmodul zum Thema Wildbienenschutz an. Das Projekt wird durch das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft in Brandenburg im Rahmen der Kleinprojekteförderung „Aktion Gesunde Umwelt“ unterstützt.

Die Problematik der vieldiskutierten Abnahme von Insekten aufgrund nicht nachhaltiger Landnutzung ist derzeit in aller Munde und viele Menschen haben  das  Bedürfnis diesen  Entwicklungen etwas entgegen-zusetzen.    mehr

 


Anlage einer Streuobstwiese in Biesenthal mit alten, regionalen Obstsorten

Foto: Andreas Krone
Foto: Andreas Krone

Im Frühjahr 2017 wurde durch den NABU Barnim e.V. in Biesenthal eine Streuobstwiese angelegt. Auf einer Fläche von 5.000 m² wurden insgesamt 60 Obstbäume gepflanzt. Neben Äpfeln, Birnen, Pflaumen und Kirschen wurden auch Quitten und Wallnussbäume alter Kultursorten als Hochstämme gepflanzt. Die Streuobstwiese wird künftig von mit Schafen beweidet.

 

Die Finanzierung der Maßnahme erfolgt über die Investitionsbank des Landes Brandenburg mit Mitteln der EU (ELER-Mittel) sowie des Landes Brandenburg gemäß der Richtlinie zur Förderung des Natürlichen Erbes und des Umweltbewusstseins. Weitere Informationen zum europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes finden Sie unter www.eler.brandenburg.de.


Bäume pflanzen gegen den Klimawandel

Foto: Andreas Krone
Foto: Andreas Krone
Der Klimawandel als globales Phänomen bedroht Millionen von Menschen. Gegen den Klimawandel aktiv zu werden war deshalb der Hintergrund einer Baumpflanzaktion, die am letzten Wochenende im Naturschutz-gebiet "Biesenthaler Becken" bei Wullwinkel stattgefunden hat.

Die gemeinsame Pflanzaktion haben der NABU Barnim und die App-Initiative der Evangelischen Jugendarbeit Barnim organisiert.

NABU-Mitgliedern, Jugendliche aus dem Barnim und Flüchtlinge aus Tschetschenien, Kamerun, Eritrea und dem Tschad beteiligten sich an der Aktion.

In einem Waldstück der NABU Stiftung wurden 300 Buchen gepflanzt. Dieser Wald soll zukünftig nicht mehr genutzt werden und sich zu einem Naturwald entwickeln. Die gepflanzten Buchen werden in den nächsten geschätzte 300 Jahren Kohlendioxid aus der Erdatmosphäre speichern und so dem Klimawandel entgegenwirken.


Deutschlands Wilde Vögel - Teil 2

Wieder Hopfe im Barnim

Wiedehopf-Projekt in Kooperation mit dem NABU Barnim

Foto: Jochen Dierschke
Foto: Jochen Dierschke

Der Wiedehopf lebt mittlerweile nur noch sehr selten in unserer Landschaft. Das war nicht immer so. Neben dem großflächigen Verlust von geeigneten Lebensräumen in den letzten Jahrzehnten stellt auch der heutige Mangel an Brutplätzen eine zentrale Ursache für den Rückzug aus ehemals besiedelten Gebieten dar. Diese Armut an natürlichen Nistplätzen kann aber durch die Anbringung von Nistkästen relativ einfach kompensiert werden.

 

Im Rahmen einer Kooperation zwischen dem NABU Barnim, Flächeneigentümern, örtlichen Behörden und Landnutzern sowie ortskundigen Ornithologen und Naturschützern soll im Bereich bekannter Vorkommen als auch in potenziell geeigneten Lebensräumen schon vor der kommenden Brutsaison eine möglichst große Anzahl künstlicher Nisthöhlen angebracht werden.

 


Überreichung der Plakette "Lebensraum Kirchturm"

Junger Turmfalke
Junger Turmfalke

Im Rahmen der bundesweiten Aktion "Lebensraum Kirchturm", zeichnet der NABU bereits seit 2007 Kirchen aus, die besonderes Engagement im Artenschutz zeigen. Ziel der Aktion ist es, die Brutstätten für Turmfalken, Fledermäuse, Schleiereulen, Dohlen und für andere Arten zu erhalten. Ebenso wichtig ist es, renovierte Kirchtürme wieder als Lebensraum zu öffnen, indem dort Nistkästen angebracht werden.

Bereits im Oktober 2012, im Rahmen des jährlich stattfindenden Erntedankfestes, konnte der NABU Barnim zwei Kirchen im Landkreis auszeichnen. Eine Plakette wurde der Maria-Magdalenen-Kirche in Eberswalde überreicht. Die dort angebotenen Nistkästen wurden sogleich vom Vogel des Jahres 2012, der Dohle in Beschlag genommen. Die zweite Plakette erhielt die Kirche in Basdorf, die nach erfolgreicher Renovierung auch gleich ein Turmfalkenpaar als Untermieter begrüßen durfte.