Willkommen beim NABU Barnim

Für Mensch und Natur

Der NABU Barnim setzt sich auf vielfältige Weise für die Natur ein. Zu unserer Arbeit gehören praktische Maßnahmen wie Landschaftspflege genauso dazu wie die Einladung zu Vorträgen oder Exkursionen, um gemeinsam die Natur im Landkreis Barnim kennenzulernen.


Ein Tag voller Sonnenschein auf dem Biesenthaler Regionalmarkt mit unserem NABU-Barnim Infostand

 

Am Sonntag, dem 25.05.2024, strahlte die Sonne über dem Biesenthaler Regionalmarkt, wo wir bereits traditionell mit einem NABU-Infostand vertreten waren. Unsere Begeisterung für die Natur und Umwelt spiegelte sich in zahlreichen Gesprächen wider, in denen wir unser umfangreiches Infomaterial, die "Barnimer Blühschilder" und insektenfreundliche Wildstauden an die Besucher brachten.

Besonders beliebt war wieder unser Bastelangebot, das bei den Kindern großen Anklang fand. Mit fachkundiger Anleitung konnten über 30 Wildbienen-Nisthilfen gebaut werden: von der Blechdose mit Aufhängung über das Zuschneiden und Glattschleifen von Bambus bis zum Ankleben von Bambusröhrchen mit Lehm in die Blechdosen. Es war ein Tag voller Naturverbundenheit und kreativem Schaffen auf dem Regionalmarkt in Biesenthal.


Neues zu Dohlen und Turmfalken in Eberswalde

 

Wie jedes Jahr haben Ende Mai 2024 unsere Mitstreiter Frank Neumann und Jens Möller den Bruterfolg der Dohlen in der Maria-Magdalenen-Kirche in Eberswalde kontrolliert. Dabei wurden 10 junge Dohlen in 4 von uns vor Jahren angebrachten Dohlenkästen gezählt. Der Bruterfolg entspricht etwa den Vorjahren. 

Dagegen war die Brutnische für den Turmfalken im Kirchturm in diesem Jahr unbesetzt. 

Dafür zieht unweit auf dem Stadtcampus der HNEE wieder ein Turmfalkenpaar Junge auf. Die drei weißen Daunenbälle sind gut auf den zwei Schnappschüssen der Webcam zu erkennen. Hier geht es zu LIVE Webcam.


Am 23.04 wählte die Mitgliederversammlung des NABU Barnim e.V. im Kulturbahnhof Biesenthal einen neuen Vorstand

 

Wir möchten den neu zusammengesetzten Vorstand präsentieren. Hier ist eine Vorstellung der Vorstandsmitglieder von rechts nach links:

Vorsitzender: Jonathan Etzold, Beisitzer: Frank Neumann, Stellvertretende Vorsitzende: Dr. Sylvia Wolff und Torsten Wiebke, Beisitzerin: Dr. Sabine Kathke, Beisitzer: Andreas Krone, Kassenwart: Simon Grohe. Nicht anwesend: Beisitzerin Franziska Menz und Beisitzer Heiko Menz. 

 

Zuvor hatte der alte Vorstand die Bilanz eines erfolgreichen Jahres 2023 gezogen. Außerdem dankte der alte und neue Vorsitzende Jonathan Etzold den beiden ausscheidenden Vorstandsmitgliedern Thomas Kolling und Andreas Schmidt für ihre jahrzehntelange Mitarbeit.


Einladung zur Mitgliederversammlung am 23.04.2024

Sehr geehrte NABU-Mitglieder im Barnim,

wir möchten Sie herzlich zur Mitgliederversammlung des Kreisverbandes NABU Barnim e.V. einladen bzw. Sie daran erinnern, da die Einladung satzungsgemäß bereits durch Abdruck im Mittelteil des letzten Mitgliedermagazins erfolgte. 

Die Sitzung findet am Dienstag den 23.04.2024 um 19.00 Uhr im Kulturbahnhof Biesenthal (Bahnhofsplatz 1,16359 Biesenthal) statt.

Für die Mitgliederversammlung setzen wir folgende Tagesordnung an:

1. Begrüßung

2. Wahl des/der Versammlungsleiters/*in

3. Abstimmung der Tagesordnung

4. Bericht des Vorstandsvorsitzenden

5. Bericht des Schatzmeisters

6. Bericht der Kassenprüfer

7. Diskussion

8. Entlastung des Vorstandes

9. Neuwahl des Vorstandes und der Kassenprüfer

10.  Ausblick für das Jahr 2024 und Sonstiges

11. Vortrag „Europäische LIFE-Moorschutzprojekte beim NABU Bundesverband und ihre deutschen Projektflächen im Barnim und Oberhavel“, Jonathan Etzold, Nationaler Koordinator LIFE Multi Peat.

Vor Ort wird es die Möglichkeit geben sich mit Getränken zu stärken.

Anträge auf Ergänzungen der Tagesordnung müssen bis eine Woche vor der Versammlung schriftlich beim Vorstand eingereicht werden (info(at)nabu-barnim.de), damit der Vorstand sie noch auf die Tagesordnung setzen kann.

Wenn Sie nicht zur Versammlung kommen können, sich aber über aktuelle Entwicklungen und Termine informieren möchten bzw. Interesse an NABU-Aktionen haben, besuchen Sie unsere Homepage oder schreiben Sie eine E-Mail an info(at)nabu-barnim.de.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Ihr NABU Barnim Team.


Frühjahrsputz „Sauberwalde“ am 23.03.2024 in Eberswalde

Unter der Leitung von Frank Neumann hat am 23. März eine kleine Gruppe NABU-Aktiver trotz Dauerregens Müll gesammelt.

In knapp 2 Stunden wurden mehrere Müllsäcke Kleinkram, diverse Flaschen, ein Staubsauger, eine Fahrradgabel und eine Schaumstoff-Matte aus dem Wald rings um die Drehnitzwiese entfernt. 

Ein zweites Team, geleitet von Nunzia Mangiacotti in Zusammenarbeit mit ALNUS e.V., beteiligte sich an der Reinigung des Parks am Weidendamm, des Finowkanals und der Schwärze. Insgesamt wurden 2,7 m3 Siedlungsabfälle gesammelt. Nach getaner Arbeit trafen wir uns alle am Stadt-Campus, um köstliche Pizza aus dem mobilen Ofen von ALNUS e.V. zu genießen. Auch im Herbst ist eine weitere Müllsammelaktion geplant, bei der wir uns darauf freuen, euch wieder bei "Sauberswalde" zu sehen!

 

An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei unseren Mitstreiterinnen und Mitstreitern von ALNUS e.V. sowie bei all den helfenden Händen bedanken!


Es ist vollbracht

Streuobstwiese in Tuchen/Klobbicke offiziell eröffnet

Foto: Janina Dahme
Foto: Janina Dahme

Am 14.10.23 luden der NABU Barnim und die NAJU Barnim Gruppe zum Pflanzen der letzten 36 Obstbäume mit anschließender feierlicher Eröffnung der Streuobstwiese in Tuchen /Klobbicke ein.

Etwa 14 Tage vor dem großen Tag begannen die Vorbereitungen. Nachdem die Beweidung der Fläche seitens der Schafe und Ziegen von Carina Vogel schon eine Weile zurück lag, musste erst einmal gemäht werden.

Rund um die bereits im vergangenen Jahr gepflanzten Bäume und Vogelschutzhecken sowie den Steinhaufen für Kriechtiere wurde Wildwuchs entfernt.

Die Feuerstelle, an der für alle fleißigen Helfer am Tag der Eröffnung die Verpflegung angeboten werden sollte, wurde ebenfalls von Wildwuchs und den Hinterlassenschaften der Schafe befreit. Die Pflanzlöcher wurden, wie bei den vorangegangenen zwei Pflanz-terminen, wieder von unserem Unterstützer Herrn Korn mit dem Minibagger ausgehoben. Am Tag vor der Eröffnung wurden die bestellten Obstbäume zuverlässig durch die Baumschule Biesenthal geliefert, die Agrargenossenschaft Trampe stellte uns – wie so oft – ihren Tankwagen mit Wasser bereit und eine Halterung für das große Schild, welches am 14.10.23 feierlich enthüllt werden sollte, wurde aufgestellt. Soweit war alles vorbereitet. 

 

Nachdem der Morgen mit starkem Wind und Regen begann, sorgten wir uns, ob bei diesem Wetter auch genügend Unterstützende kommen werden. Jedoch pünktlich zu Beginn, so gegen 10 Uhr, klarte es auf und wir wurden von strahlendem Sonnenschein und milden Temperaturen empfangen. Circa 30 Helfer fanden sich auf der Streuobstwiese ein und bewunderten erst einmal die vielen und großen Schirmpilze, die verstreut auf dem Areal wuchsen.

 

Foto: Janina Dahme
Foto: Janina Dahme

Nach einer kurzen Einweisung gingen alle ans Werk, sodass die Bäume bis zum Mittag ihre neuen Plätzchen fanden. Anschließend versammelten sich alle Helfer am Eingang der Streuobstwiese. Als Vorstandsvorsitzender des NABU Barnim richtete Jonathan Etzold ein paar Worte an die Anwesenden und eröffnete die Streuobstwiese. Das große neue Schild wurde enthüllt und den Verantwortlichen war die Erleichterung, den größten Schritt zur Entstehung der Streuobstwiese geschafft zu haben, in den Gesichtern abzulesen.

Foto: Janina Dahme
Foto: Janina Dahme

Als Dank für die vielen Helfer gab es Kürbissuppe aus dem Kessel, Schmalzstullen, Kuchen und ein paar kleine Naschereien. Bei netten Gesprächen am Lagerfeuer ließ man den Tag entspannt ausklingen.

Innerhalb von 1,5 Jahren wurden hier 100 Obstbäume gepflanzt, Benjeshecken angelegt, ein Sandarium bereitet, ein Steinhaufen für Kriechtiere aufgeschichtet, das Gelände umzäunt und eine Stelle geschaffen, an der die NAJU Barnim Gruppe Projekte und Thementage mit Kindern durchführen kann. Weitere Projekte sind Planung, sodass es auf der Streuobstwiese immer etwas zu tun geben wird.

Das Team der Streuobstwiese bedankt sich herzlich bei allen Menschen, die uns unterstützt und geholfen haben. Und im Besonderen bei unserer NAJU Barnim Vorsitzenden Franziska Menz sowie Nancy Spengler, die die Idee zu diesem Projekt hatten und sich unermüdlich dafür eingesetzt haben.

 

Herzliche Grüße

 

Tina Mucha


SAUBERSWALDE!

Gemeinsam für ein lebenswertes Eberswalde! NABU macht mit!

Foto: sarahvisuals.de
Foto: sarahvisuals.de

Am 16.09.2023, zum World Clean Up Day, haben sich Menschen, Initiativen und Vereine aus der ganzen Stadt Eberswalde getroffen, um an vier unterschiedlichen Orten Müll zu sammeln. Im Vorfeld haben diese Akteuren eng zusammen gearbeitet und gemeinsam die Veranstaltung „Sauberswalde" ins Leben gerufen. Der NABU war selbstverständlich dabei. Hier ein paar Impressionen von dem Standort „Leibnizviertel", wo fleißige Hände aller Generationen Wiesen, Wege, Spielplätze und den Kanal geputzt haben.

 

Vielen lieben Dank an alle, die mitgeholfen, mitgelacht und mitgegessen haben. Für alle, die nächstes Mal bei Sauberswalde dabei sein möchten: Der nächste Termin ist am 23.03.2024. Weitere Informationen folgen. Wir freuen uns auf Euch! 

 

Impressionen

Fotos: sarahvisuals.de

 


Dohlen-Beringung in Eberswalde

„Mit sehr guten Erfolg endet das Brutgeschäft der Dohlen in den Nistkästen der Maria-Magdalena-Kirche in Eberswalde im Jahr 2023. Am 30.Mai wurden 17 fast flügge Jungvögel beringt.“

 

Herzlichen Dank an alle Beteiligten für Ihr langjähriges Engagement.


Wieso hängt da ein Spinnennetz?

eine Schnitzeljagd rund um die Streuobstwiese.

Foto: Franziska Menz
Foto: Franziska Menz

 Auftakt war die Aufgabe, durch ein aus Seilen konstruiertes Spinnennetz zu klettern, ohne dies zu berühren. Weiter ging es immer entlang einem gespannten Seil, wobei es Hindernisse zu bewältigen galt. Das reichte vom Balancieren über einen Holzbalken bis zum Überqueren einer kleinen Wippe – und das alles mit verbundenen Augen.

Nach einem kleinen Fußmarsch kamen die Kinder zu Station 2. Hier war Köpfchen gefragt: je sechs Fragen für die älteren und sechs Fragen für die jüngeren Kinder, wobei die Fragen für die jüngeren Kinder von den älteren vorgelesen wurden. Angepasst an die Wissensstufe wurde z.B. nach Berufen, die im Wald arbeiten, gefragt oder welcher Baum in Deutschland wohl am häufigsten vorkommt.

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Impressionen vom Obstbaumschnitt-Kurs

Foto: Andreas Reichling
Foto: Andreas Reichling

Trotz Wind, Schnee und frostigen Temperaturen traf traf sich eine kleine Gruppe zu unserem Obstbaumschnitt-Kurs am großen Heiligen See bei Sandkrug . Alle Teilnehmer verfolgten den Schnitt von Obstgehölzen unter der fachlichen Anleitung von Karola Feistel auf einer Obstwiese mit großem Interesse und konnten eine Vielzahl von Erfahrungen und Anregungen mit nach Hause nehmen. 

 

Ein weiterer Termin dieses lehrreichen Kurses ist auf unserer Streuobstwiese in Tuchen - Klobbicke geplant. 

 


Die ersten Kröten wagen sich hervor

Foto: NABU/ E. Neuling
Foto: NABU/ E. Neuling

Liebe Naturfreude,

auch in diesem Frühjahr wollen wir wieder die Amphibien auf ihrer Wanderung schützen. Für die langfristige Terminplanung möchte ich deshalb die Aufbautermine frühzeitig bekannt geben.

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Neues von der Streuobstwiese

40 weitere Obstbäume gepflanzt - Unsere Streuobstwiese wächst und gedeiht

Pflanz-Einweisung der vielen Helfer durch NABU Mitglied und Gebietsbetreuer Andreas Krone
Foto: Jonathan Etzold

Am 29.10.22 ab 10.00 Uhr luden der NABU und die NAJU Barnim Gruppe zu einer weiteren Pflanzaktion auf der Streuobstwiese in Tuchen ein.

Vorab musste die naturbelassene Fläche vorbereitet werden. Baumstümpfe und Pappelsprösslinge sowie einiges an Goldrute standen der Pflanzaktion im Weg. Mit bloßer Muskelkraft war das kaum zu bewältigen. Gut 2 Wochen vor dem geplanten Pflanztermin kam die gute Nachricht: „die große Forstfräße kommt“. Binnen einer halben Stunde wurde die Fläche gemulcht und die Pflanzlöcher konnten von unserem Unterstützer Herrn Korn mit dem Minibagger ausgehoben werden.

Nachdem bereits im Frühjahr 25 Obstbäume gepflanzt, diese sorgfältig gehegt und gepflegt wurden, um durch den trockenen Sommer zu kommen, waren nun bei wunderschönem Wetter wieder viele tatkräftige Helfer versammelt. Die Obstbäume waren zuverlässig am Vortag aus der Baumschule Biesenthal geliefert worden.

Der Eingang zur neuentstandenen Streuobstwiese wird nun von 2 Apfelquitten und 2 Mispeln geziert, weitere Apfel-, Birnen- und Pflaumensorten fanden ihren Platz.

Als Dank für die vielen Helfer gab es Kürbissuppe, Rehgulasch und gebackenes Wildschwein. Bei netten Gesprächen am Lagerfeuer ließ man den Tag entspannt ausklingen.

Das Team der Streuobstwiese bedankt sich herzlich bei allen Helfern. Wir freuen uns, euch auch im Herbst 2023 zur letzten Etappe (Fertigstellung der Bepflanzung mit weiteren 35 Bäumen) wieder begrüßen zu dürfen.

 

Herzliche Grüße

 

Franziska Menz


Neues von Pauli

am 24. September 22 auf der Streuobstwiese in Tuchen

Das Thema im September ist „der Igel“. Mit kleinen Spielen und dem Bau von Igelburgen möchten wir unseren ersten Igel „Pauli“ willkommen heißen und alles für die Ankunft seiner neuen Freundin vorbereiten. Für eine kleine Stärkung am Mittag ist wie immer gesorgt.

 

Liebe Eltern,

bitte meldet eure Kinder vorher an, da die Kapazität auf 15 Kinder begrenzt ist. Hier findet ihr die Streuobstwiese: Richtung Klobbicke in den Akazienweg fahren. (Das Schild „Durchfahrt verboten“ dürft ihr an diesem Tag ignorieren. Lasst euch auch nicht vom Holperweg abschrecken.) Nach ca. 500m seht ihr auf der linken Seite eine große NAJU Fahne, dann habt ihr uns gefunden.

Google Maps Koordinaten: 52.766054, 13.796490

Bei Regen und/oder Sturm findet die Veranstaltung leider nicht statt. Bitte den Witterungsverhältnissen passende Kleidung tragen und denkt daran wir befinden uns in Waldnähe, daher empfehlen wir einen Zeckenschutz.

Anmeldung unter info@nabu-barnim.de oder 01734210989 (Franziska) 


Dohlen-Beringung in Eberswalde

17 junge Dohlen aus sechs Nistkästen in den Kirchtürmen beringt

Foto: Jens Möller
Foto: Jens Möller

Organisiert und begleitet durch unsere NABU-Aktiven Frank Neumann und Jens Möller wurden am 30.5.2022 in der Maria-Magdalena-Kirche sowie der Peter-Paul-Kirche in Eberswalde 17 junge Dohlen aus sechs Nistkästen in den Kirchtürmen beringt. Als Nischen- und Höhlenbrüter sind die Dohlen in Stadt und Land inzwischen stark auf gezielte Nist-Angebote angewiesen. Auch Kirchen im Umfeld wie in Golzow und Lichterfelde haben durch das Engagement verschiedener Aktiver und mit wohlwollender Duldung durch die Kirchenverantwortlichen wieder bemerkenswerte Brutbestände dieses sozialen und intelligenten Rabenvogels.   


Neue Streuostwiese in Klobbicke-Tuchen

Foto: Franziska Menz
Foto: Franziska Menz

Im Februar 2022 entstand die Idee eine Streuobstwiese mit 100 alten Obstsorten entstehen zulassen.

 

Das Projekt soll jedoch nicht nur ein Ort für Flora und Fauna sein, sondern auch eine Begegnungs- und Bildungsstätte. Ziel ist es Kindern und Jugendlichen mittels Workshops, kreativen Projekten und Wanderungen spielerisch die Natur näherzubringen. mehr


NAJU - 5 Umwelthelden unterwegs

Foto: Franziska Menz
Foto: Franziska Menz

Am Samstag den 12.02 versammelten sich 5 Umwelthelden mit in Ihren Eltern zum Müll einsammeln. Der kleine Nicolas (5 Jahre alt) aus Schönfeld (Werneuchen) kam auf uns zu da er bei seinen Spaziergängen immer so viel Müll  gesichtet  hat, ob wir Ihm nicht helfen können, er möchte das seine Umgebung sauber ist und damit sich die Tiere 🐿🐺nicht daran verletzten oder gar sterben. Klar helfen wir und so trafen wir uns am Vormittag bewaffnet mit Handschuhen, Mülltüten und Greifern. Auf einer Strecke von 2 km kam eine ordentliche Menge Müll zusammen vom Kaffeebecher, Zigarettenschachtel bis hin zum Moped-ständer war alles dabei. 


Wiedehopf - Vogel des Jahres 2022

Interview mit NABU Barnim Vorstandsmitglied Dr. Jens Möller auf Radio eins

Foto:NABU/CEWE/Andrea Franz
Foto:NABU/CEWE/Andrea Franz


9. Regionalmarkt in Biesenthal

nach Corona-Pause - wieder ein großer Erfolg

Foto: NABU-Barnim
Foto: NABU-Barnim

Bei herrlichen Spätsommerwetter wurden auf den 9. Regionalmarkt in Biesenthal wieder eine Vielzahl regionaler Produkte angeboten, viele Produkte auch aus ökologischen Anbau. Hier bestand für den Besucher  die Möglichkeit, mit den Erzeugern ins Gespräch zu kommen und Bauern und Bäuerinnen kennenzulernen.

Für Hungrige gab es eine große Auswahl an Spezialitäten, wie Biobratwurst, vegetarische Gerichte und vieles mehr. Umrahmt wurde die Veranstaltung wieder von einem umfang-reichen Kulturprogramm und viel Musik.

Foto: NABU Barnim
Foto: NABU Barnim

Auch in diesem Jahr war wieder der NABU-Barnim mit einem Info-Stand vertreten. Zahlreiche Interessenten konnten sich über Natur- und Umweltthemen fachkundig beraten lassen. Für Kinder bestand die Möglichkeit, an einer Bastelecke mit wenig Aufwand ein kleines Insekten-Hotel selber zu bauen. Am Nachmittag wurde eine Pilzberatung von der bekannten Pilzfachfrau Elisabeth Westphal angeboten.

Gärtnern ohne Gift, Insektenschutz und natürlich das Biesenthaler Becken mit seinen schützenswerten Lebensräumen und Artenvielfalt, stießen bei den Besuchern auf ein reges Interesse. 

NABU-Schutzgebietsbetreuer für das Biesenthaler Becken, Andreas Krone, konnte hier bei  allen Fragen kompetente Hilfestellung leisten.

An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an Andreas Krone für das außergewöhnliche Engagement und die vielen Veranstaltungen und Führungen im Biesenthaler Becken.

In diesem Jahr finden noch zwei Führungen/Wanderungen am 10. Oktober und am 7. November statt, natürlich wieder unter der fachkundigen Leitung von Andreas. Vielen Dank

 

 


NAJU-Insektenzählung ein großer Erfolg

Foto: Franziska Menz
Foto: Franziska Menz

Der Sommer neigt sich dem Ende und unsere letzte Aktion "Insektenzählung" wurde zu einem großem Erfolg. 

Zahlreiche Kinder zogen durch den Schellengrund und gingen auf die Suche nach Schmetterlingen, Bienen, Hummeln und anderen sechs Beinern, ein riesiger Spaß.

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"Bitte nicht mähen"

NABU Barnim und Stadt Bernau bieten Blühschilder für Insektenweiden an

Insekten sind für das Gleichgewicht der Ökosysteme unentbehrlich. Doch in den letzten Jahrzehnten gehen ihre Bestände dramatisch zurück. 

Die Stadt Bernau bietet in Zusammenarbeit mit dem NABU Barnim entsprechende Blühschilder für Insektenweiden an. Hierbei verzichtet die Stadt Bernau auf das Mähen des Straßenbegleitstreifens.

Die Schilder werden kostenfrei an Bernauerinnen und Bernauer abgegeben.

Interessierte können die Blühschilder  in der Tourist-Information Bernau, Bürgermeisterstr. 4, abholen.

 

weiter zum Bericht im Stadtportal von Bernau b. Berlin


Neue Blühflächen bei der Kita Querfeldein in Werneuchen - und vieles, vieles  mehr

Natur erleben und verstehen

Foto: Franziska Menz
Foto: Franziska Menz

 

Durch Kontakte einer guten Freundin, boten unsere aktiven NAJU- und NABU-Mitglieder Franziska und Nunzia ihre Unterstützung bei der Umsetzung von Blühwiesen vor der Kita und auf dem Spielplatz/ Kita Gelände an. Daraus entwickelte sich eine fruchtbare Zusammenarbeit.

Neue Möglichkeiten eröffneten sich auch bei der Gestaltung der Hochbeete und als Highlight, die Flächengestaltung um die Klotzbeute.

Hier spendete der NABU vier Kornelkirschen , welche auf dem Kitaspielplatz gepflanzt wurden und den Samen für die Blühwiesen.

Durch weitere Spenden konnten  Rankpflanzen, Felsenbirne und Rosen ihr neues Zuhause in der Kita finden. 

Mit den engagierten Einsatz des Kita-Leiters Hannes Dyck und seines Teams, besonders Peter, entstanden viele Insektenweiden, wo Kinder Natur erleben können.

 

Interessierte Firmen, Schulen, Kitas oder Gartenbesitzer können gerne unter 

 info@nabu-barnim.de Kontakt aufnehmen.

 

Vielen Dank und herzliche Grüße an das Team der Kita- Querfeldein


Müll-Sammelaktion in Eberswalde

praxisnaher Naturschutz -  ein ein großer Erfolg

Foto: Franziska Menz
Foto: Franziska Menz

Am vergangenen Sonntag  (25. April) trafen sich wieder 7 Aktive des NABU, NAJU und Naturfreunde für eine Müll-Sammelaktion (natürlich unter Einhaltung der Hygiene-Regeln). Das jüngste Mitglied des Teams war 7 Jahre alt und ist bereits schon beim NAJU aktiv. Wieder wurden Berge von Glasflaschen, Plastik-Verpackungen und Altmetall von den engagierten Naturschützern gesammelt. 

 

Ein herzliches Dankeschön geht an Frank Neumann, Ines und Udo, sowie an Lara und Lukas.

 

weitere Infos zur Mülltrennung und Entsorgung und ein kleines Quiz,  findet ihr hier beim NABU 


Neues aus Stecherschleuse / Niederfinow

erster Storch gesichtet

Foto: Uta Freitag
Foto: Uta Freitag

Nachdem im Herbst letzten Jahres, wir berichteten darüber, mit viel Aufwand und Engagement zahlreicher Helfer und Unterstützer ein neuer Storchenmast errichtet wurde, zeigte sich diese Woche bereits der erste Interessent. 

 

Vielen Dank und herzliche Grüße nach Stecherschleuse

 

Der NABU hat bei dem Projekt "Störche auf Reisen" Weissstörche besendert, um die Flugrouten der Vögel besser untersuchen zu können.  Die Signale der Sender werden in einer Karte dargestellt und in einem Tagebuch kommentiert. Verfolgt die Reise unserer Störche – in den Süden und wieder zurück. Projekt „Störche auf Reisen“


Für die Natur und Umwelt aktiv

Foto: Franziska Menz
Foto: Franziska Menz

Der Corona-Virus setzt uns enge Grenzen und natürlich müssen wir auf die Pandemie reagieren,  zum eigenen Schutz und zum Schutz unserer Mitmenschen.

Vor Ort können wir noch mit praktischer Naturschutzarbeit etwas bewegen, wenn auch wegen der notwendigen Verhaltensänderungen mit deutlichen Einschränkungen.

Eine tolle Idee hatten unsere NAJU-Mitglieder Franziska und Nunzia. Sie sammelten Müll in Eberswalde, natürlich allein gehend mit großem Sicherheitsabstand.

Entlang des Treidelweges fanden sich eine Vielzahl von Plastikmüll und andere Hinterlassenschaften. 

Auch An diesem Wochenende geht die Jagd nach Müll weiter. 

 

Liebe Franziska, liebe Nunzia, herzlichen Dank  für euer Engagement.

 

Testen Sie Ihr Wissen beim großen NABU-Mülltrennungsquiz!


Insekten herzlich willkommen

neue Bienenweide in der Fichtestr.  (Bernau) angelegt

Foto: Jonathan Etzold
Foto: Jonathan Etzold

Der NABU Barnim hat in der Fichtestrasse ein Insektenhotel in Kombination mit einem Schaukasten  von einer Werkstatt für benachteiligte Jugendliche bauen lassen.

Ziel des Schaukastens ist ein Demonstrationsobjekt , wie man Wildbienenhotels gut und sinnvoll gestaltet. Im Hintergrund wurde im letzten Jahr eine Wildblumenwiese angelegt ,damit die Bienen in diesem Jahr eine reichhaltige Nahrungsquelle finden.

Insekten sind für das Gleichgewicht der Ökosysteme  von entscheidender Bedeutung. In den letzten Jahrzehnten gingen allerdings die Bestände extrem zurück. Dabei sind sie für Mensch und Natur unersetzlich. Durch das Sammeln von Nektar und Pollen sorgen sie für die Bestäubung von weltweit 90 Prozent aller Pflanzenarten. Für Vögel, Säugetiere, Amphibien oder Reptilien bilden Insekten eine wichtige Grundlage als  Nahrungsquelle. Viele Vögel füttern ihre Brut mit Insekten. 

Unsere 5 Tipps für Balkon und Garten von NABU Gartenexpertin Marja Rottleb

Pflanzen mit Nektar und Pollen

Jedes Insekt hat seine Vorlieben, von März bis Oktober sollte immer etwas blühen.

Bienen und Schmetterlinge lieben z.B. Glockenblume, Storchschnabel oder Katzenminze,

oder sät eine Wildblumenmischung aus.

Abgeblühte Stengel bitte stehen lassen, hier überwintern Insekten.

Nisthilfen

Über 500 Wildbienenarten leben bei uns, jede dritte Art ist bedroht.

Wichtig: Sonnig und regen- und windgeschützt aufhängen.

Trinkstellen

Auch Insekten haben Durst. Einfach ein Gefäß mit mit Wasser und kleinen Steinen füllen. 

An den Steinen können sich die Insekten festhalten.

Bitte einmal täglich reinigen.

Keine Chemie

besonders wichtig, verzichtet auf Pestizide, denn sie töten Pflanzen und Insekten.

Pflanzen für Nachtschwärmer

macht euren Balkon oder Garten auch zu einen Treffpunkt für Nachtschwärmer.

verwendet auch Pflanzen, welche nachts blühen. 

z.B. Polster-Seifenkraut, Nachtkerzen oder eine Kletterpflanze wie das Geisblatt.


Lebendiger Naturschutz

neues Schwalbenhaus in Ladeburg

Seit dem Jahreswechsel 20/21 steht in Ladeburg ein Schwalbenhaus. 

Dieses Projekt wurde durch den Bürgerhaushalt 2020 der Stadt Bernau bei Berlin umgesetzt. Der NABU Barnim hatte dieses Projekt vorgeschlagen.

 

Ein Schwalbenhaus sieht etwas aus wie ein Taubenhaus, ist freistehend auf einem hohen Masten befestigt, und es sind neben Platz zum Eigenbau zahlreiche Nisthilfen für Mehlschwalben, aber je nach Bedarf auch für andere Gebäudebewohner wie Mauersegler, Haussperling, oder Fledermäuse angebracht. 

Nun das dritte Jahr in Folge zählen wir den Brutbestand in den größten Kolonien in Bernau. Sie kennen vielleicht die Kolonien am Bahnhof, im Wohngebiet „An den Schäferpfühlen“, und mit vormals über 60 Brutpaaren die größte Kolonie am „Forum Bernau“. Während die Bruten im Vergleich zum letzten Jahr am Bahnhof um 50% zurückgingen, waren es über 80% am Forum Bernau; auch „An den Schäferpfühlen“ ist der Rückgang deutlich. Gewissheit über die Ursachen haben wir nicht,  aber es wird sicherlich eine Kombination aus Gefahren auf dem Zugweg, Trockenheit im Frühjahr (kein Lehm als Baumaterial verfügbar), Abwehrmaßnahmen zur „Fassaden-reinhaltung“ und letztlich Nahrungsmangel ( „Insektensterben“) sein. 

Rauch- und Mehlschwalben stehen unter Schutz und gehören zu den gefährdeten Arten in Europa. Die Vögel werden immer seltener, auch, weil die Menschen keine Schwalbennester mehr an Wohnhäusern, Nebengebäuden und Ställen dulden. Der NABU möchte mit im Rahmen des Projektes "Schwalben willkommen!" auf das Problem aufmerksam machen sowie Bürgerinnen und Bürger zu mehr Toleranz gegenüber den wohnungssuchenden Vögeln bewegen.

 

Projekt "Schwalbenfreundliches Haus"

 

Im Mittelpunkt des Projekts steht die Auszeichnung der schwalbenfreundlicher Häuser mit einer aus Acrylglas gefertigten Plakette, welche öffentlichkeits-wirksam an einem Privathaus, einem Hotel, einem Pferdehof oder einer Schule angebracht werden kann. Die Plaketten an den schwalbenfreundlichen Häusern sollen nicht nur von der Tierfreundlichkeit ihrer Besitzer zeugen, sondern auch andere motivieren sich für den Schutz unserer heimischen Schwalben einzusetzen!


Ein neuer Mast für den Storchenhorst in Stecherschleuse/ Niederfinow

Foto: Uta Freitag
Foto: Uta Freitag

Trotz dauerhaftem Herbstregen und aufgeweichten Böden konnte mit Kran, Traktoren und sehr viel Sachverstand der Helfer der alte Mast ersetzt werden. Das Rad als Nistgrundlage wurde außerdem durch eingeflochtene Weiden verstärkt.

Ein besonderer Dank für die Unterstützung geht an die Firma Holzkontor Pietschner aus Niederfinow, Bürgermeisterin Peggy Fürst und allen großzügigen SpenderInnen.

 

Der NABU hat bei dem Projekt "Störche auf Reisen" Weissstörche besendert, um die Flugrouten der Vögel besser untersuchen zu können.  Die Signale der Sender werden in einer Karte dargestellt und in einem Tagebuch kommentiert. Verfolgt die Reise unserer Störche – in den Süden und wieder zurück. Projekt „Störche auf Reisen“


Mahd auf einer Waldlichtung in Trampe

Offenhaltung der wertvollsten Offenlandhabitate

überwucherte Waldlichtung mit kanadischer Goldrute und Landreitgras
Foto: Jonathan Etzold

Der ehemalige Truppenübungsplatz der GUS-Streitkräfte bildet eine vielgestaltige Übergangszone zwischen der großflächig bewaldeten Barnimer Heide und der waldarmen Agrarlandschaft südlich von Trampe.

Dieses Gebiet zeichnet sich durch eine sehr hohe Strukturvielfalt und eine sehr geringe Eutrophierung aus. Hervorzuheben sind die großen mageren Graslandflächen mit einem sehr hohen Blütenreichtum, die vielen eingelagerten kleinen bis mittleren Feuchtgebiete, sowie die strukturreichen Übergänge zu einerseits Sandtrockenrasen/Heiden und andererseits Kiefernhochwaldflächen.

Freischneider im Einsatz auf der Waldlichtung
Foto: Jonathan Etzold

Der NABU Barnim beteiligt sich schon lange an der Pflege, besonders der Offenhaltung der wertvollsten Offenlandhabitate. Diese Gebiete weisen noch eine besonders große Insekten-vielfalt auf, auch aufgrund botanischer Kost-barkeiten und der Nährstoffarmut. Fast 20 NABU-Aktive und Naturschützer  fanden sich zur Mahd und Beräumung einer Waldlichtung am Samstag ein. Mit fünf Freischneidern und vielen fleißigen Helfern mit Rechen konn-ten somit problematischen Arten wie Kanadischer Goldrute und Landreitgras zurückgedrängt werden.

Foto: Jonathan Etzold
Foto: Jonathan Etzold

Nach vollendeter Arbeit gab es noch eine leckere Suppe von Franziska zur Stärkung.  NABU Vorstandsmitglied Dr. Jens Möller berichte anschließend über die spannende Historie  des Gebietes  und der damit verbundenen unterschiedlichen Nutzungsformen und der  sich damit ver-änderten Habitate und Biotope. 

 

Herzlichen Dank an alle Naturschützer und Aktive für Ihr Engagement.

 

Bildergalerie


Aktion "Lebensraum Kirchturm"

erfolgreiche Betreuung der Brutstätten in Eberswalde

Foto: Oliver Ohlhoff
Foto: Oliver Ohlhoff

Bereits im Oktober 2012, im Rahmen des jährlich stattfindenden Erntedankfestes, konnte der NABU Barnim zwei Kirchen im Landkreis auszeichnen. Eine Plakette wurde der Maria-Magdalenen-Kirche in Eberswalde überreicht. Die dort angebotenen Nistkästen wurden sogleich vom Vogel des Jahres 2012, der Dohle in Beschlag genommen.

Ziel der Aktion ist es, die Brutstätten für Turmfalken, Fledermäuse, Schleiereulen, Dohlen und für andere Arten zu erhalten. Ebenso wichtig ist es, renovierte Kirchtürme wieder als Lebensraum zu öffnen, indem dort Nistkästen angebracht werden.

Vielen Dank an alle engagierten Helfer und Naturschützer, welche über die Jahre diese Aktion so erfolgreich begleiteten.

 

zum ausführlichen Bericht der "Märkischen Oderzeitung"


Es summt und brummt

Insektenweide an der Kita "Kindergärtnerei" in Bernau

v.l. Elke Völzke, Jonathan Etzold, Iris Unger
v.l. Elke Völzke, Jonathan Etzold, Iris Unger

Im Frühsommer letzten Jahres wurde mit Mitarbeitern der Kita "Kindergärtnerei", Eltern und vielen Helfern eine Insektenweide angelegt. Das Projekt entstand durch das große Engagement der Mitarbeiter der Kinder-tagesstätte mit Unterstützung des NABU-Barnim.

Insektenweiden nehmen durch den Verlust von Insektenpopulationen, aufgrund nicht nachhaltiger Landnutzung, immer mehr an Bedeutung zu. Da auf manche Menschen dieses Stück Natur in der Stadt irritierend wirkt, wurde jetzt mit einem Schild auf diese wichtige Funktion hingewiesen. 

„Etwa 80 Prozent unserer Blütenpflanzen sind auf die Bestäubung durch Wildbienen und Honigbienen angewiesen. Und nicht nur die Artenvielfalt hängt von den fleißigen Insekten ab, sondern auch wir Menschen und unsere Nahrungsgrundlage.“

(Katja Burmeister, NABU-Bienenexpertin).

Neben der wichtigen Aufgabe zur Schaffung von Lebensraum für die Insekten, 

erfüllt die Insektenweide eine wichtige pädagogische Funktion für die Kinder der Kita.

 

Für Interessierte Kitas, Schulen etc., können wir gerne das Bildungsmodul auch an Ihrer Einrichtung durchführen, in dem es schwerpunktmäßig um die Wissensvermittlung zum Thema durch den kindgerechten Bau fachlich sinnvoller Wildbienennisthilfen geht. Wenden Sie sich bitte per email an den  NABU Kreisverband-Barnim.

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Kontakt:

info@nabu-barnim.de

 


Mahd Orchideenwiese Stecherschleuse

Naturschutz mit Sense und Rechen

Foto: Andreas Schmidt
Foto: Andreas Schmidt

Nur noch selten findet man in der Natur Orchideenwiesen, auf denen eine große Vielfalt von Pflanzen zu sehen ist.  Eine dieser Wiesen befindet sich im Unteren Finowtal. Viele Orchideenarten konnten sich erst durch die extensive Nutzung der Wiesen ansiedeln. Bei Aufgabe der Bewirtschaftung, kommt es in kürzester Zeit zu Überwucherung und Verbuschung, in dessen Folge diese Flächen ihren Lebensraum  für viele Arten verlieren.

Der NABU-Barnim  hatte für die Mahd und Beräumung  der Wiesenflächen an einem Samstag eingeladen. 14 NABU-Mitglieder und Naturfreunde fanden sich für diese wichtige  Biotoppflegemaßnahme ein. Durch den großen Einsatz der Teilnehmer, konnte die Mahd und die Beräumung der Flächen an einem Tag erfolgreich abgeschlossen werden. Anschließend wurde auch für das körperliche Wohl der Aktiven gesorgt.

Herzlichen Dank an alle Helfer und Unterstützer für ihr Engagement.

 

Bildergalerie


Schwalben eine Heimat geben

Auszeichnung für Frau Ute Freitag mit der Plakette "Schwalbenfreundliches Haus"

Foto: Andreas Schmidt
Foto: Andreas Schmidt

Immer mehr Naturfreunde geben den stark gefährdeten Schwalbenpopulationen  ein Zuhause. Der NABU bedankt sich bei allen Menschen, die sich über Nester von Mehl-oder Rauchschwalben an ihrem Haus und Hof  freuen.

Für ihr Engagement, erhielt Frau Ute Freitag von Jonathan Etzold, Vorsitzender des NABU Barnim, die Plakette "Schwalbenfreundliches Haus". 

Herzlichen Dank  an Frau Ute Freitag.

 


Riesenbärenklau am Pimpinellenberg

eine erfolgreiche Aktion und ein sehr heißer Tag

Foto: Jonathan Etzold
Foto: Jonathan Etzold

Am Samstag trafen sich in den frühen Abendstunden und 29 Grad Lufttemperatur, Vorstandsmitglieder und Freiwillige des NABU-Barnim zur Bekämpfung des Riesenbärenklau am Pimpinellenberg. 20 Pflanzen hatten eine Höhe von bis zu drei Metern erreicht und standen kurz vor der Aussamung. Auch im Umfeld hatten sich eine Vielzahl von hüfthohen Jungpflanzen angesiedelt.

Um eine weitere Expansion der Doldenblütler zu verhindern, mussten der Riesenbärenklau entfernt und die Wurzeln ausgegraben werden.

Foto: Jonathan Etzold
Foto: Jonathan Etzold

Der Riesenbärenklau wurde Ende des 19. Jahrhunderts als Gartenpflanze nach Europa eingeführt.  Seit Mitte des letzten Jahrhunderts verbreitet sich die Pflanze immer stärker und wird zunehmend zu einem Gesundheitsrisiko, auch besonders für Kinder.

 

Der aus Kaukasien stammende Riesenbärenklau ist hochgiftig. Durch einfache Berührung  kann es zu schmerzhaften Reaktionen kommen. Der phototoxische Saft  der Pflanze führt bei Sonneneinstrahlung zu Ver-brennungen der Haut. Schutzbrille, Atemmaske, Gummihandschuhe, Gummistiefel und  abwaschbare Bekleidung sind bei der Bekämpfung des Riesenbärenklau empfehlenswert. Nach der Aktion  Haut und Kleidung gründlich waschen.

Mit Wasser, Seife und Spiritus sollten sofort die betroffenen Stellen bei Berührung mit dem Saft   gereinigt werden. 

 

Foto: Jonathan Etzold
Foto: Jonathan Etzold

Nach ca. drei Stunden konnte die Aktion erfolgreich abgeschlossen werden. Die großen Riesenbärenklau wurden entfernt, die Wurzeln ausgegraben und der Jungpflanzen-Bestand entwurzelt.

Alle Akteure waren sicherlich um einige Pfund leichter, erschöpft  aber zufrieden.

Herzlichen Dank an alle Beteiligte, die an diesem Samstag bei hochsommerlichen Temperaturen vollen Einsatz zeigten.


Plakette "Schwalbenfreundliches Haus"

Auszeichnung für Frau Nancy Spengler in Breydin

Info-Heft Schwalbenfreundliches Haus
Info-Heft Schwalbenfreundliches Haus

Die Sommerboten sind zurück. Für ihr Engagement, erhielt Frau Nancy Spengler von Jonathan Etzold, Vorsitzender des NABU Barnim, die Plakette "Schwalbenfreundliches Haus". 

Seit Jahren sind die Schwalbenpopulationen rückläufig und der Bestand gefährdet.

 

Vielen Dank an Frau Nancy Spengler und Ihre Familie.

 

zum ausführlichen Bericht der

"Märkischen Oderzeitung"

 


Die Ankunft der Sommerboten

Jetzt für die Auszeichnung als schwalbenfreundliches Haus bewerben

Foto:NABU/Nicole Bussmann
Foto:NABU/Nicole Bussmann

Mehr Toleranz bei Schwalbenansiedlungen.

Unter dieser Überschrift steht unser Projekt "Schwalben willkommen". Wer Schwalben an seinem Haus duldet oder Nisthilfen anbietet,

kann sich um eine Plakette "Schwalben willkommen" bewerben. Weitere Infos auf unserer Projektseite.

 

Projekt: Schwalben willkommen

 

Die 40 häufigsten Gartenvögel im Portrait


Eine blühende Idee

Foto: Jonathan Etzold
Foto: Jonathan Etzold

Auf Einladung der beiden Bernauer Vorstandsmitglieder des NABU-Kreisverbandes Jonathan Etzold und Andreas Schmidt kamen am 18.09. etwa 20 Bernauer NABU-Freunde zu einem ersten Ideenaustausch zusammen, wie man zu Verbesserungen im Naturschutz in unserer Stadt beitragen könnte.

Getreu dem Erich Kästner´schem Slogan „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ wurde als erste konkrete Maßnahme verabredet, das städtische Regenrückhaltebecken in der Fichtestraße / Ecke Grenzweg in eine für Mensch und Tier attraktive Blühfläche zu verwandeln. 

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Nisthilfen für die Wildbienen

Foto: Jonathan Etzold
Foto: Jonathan Etzold

Seit Herbst 2018 bietet der NABU Kreisverband Barnim ein Bildungsmodul zum Thema Wildbienenschutz an. Das Projekt wird durch das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft in Brandenburg im Rahmen der Kleinprojekteförderung „Aktion Gesunde Umwelt“ unterstützt.

Die Problematik der vieldiskutierten Abnahme von Insekten aufgrund nicht nachhaltiger Landnutzung ist derzeit in aller Munde und viele Menschen haben  das  Bedürfnis diesen  Entwicklungen etwas entgegen-zusetzen.    mehr

 


Anlage einer Streuobstwiese in Biesenthal mit alten, regionalen Obstsorten

Foto: Andreas Krone
Foto: Andreas Krone

Im Frühjahr 2017 wurde durch den NABU Barnim e.V. in Biesenthal eine Streuobstwiese angelegt. Auf einer Fläche von 5.000 m² wurden insgesamt 60 Obstbäume gepflanzt. Neben Äpfeln, Birnen, Pflaumen und Kirschen wurden auch Quitten und Wallnussbäume alter Kultursorten als Hochstämme gepflanzt. Die Streuobstwiese wird künftig von mit Schafen beweidet.

 

Die Finanzierung der Maßnahme erfolgt über die Investitionsbank des Landes Brandenburg mit Mitteln der EU (ELER-Mittel) sowie des Landes Brandenburg gemäß der Richtlinie zur Förderung des Natürlichen Erbes und des Umweltbewusstseins. Weitere Informationen zum europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes finden Sie unter www.eler.brandenburg.de.

Bäume pflanzen gegen den Klimawandel

Foto: Andreas Krone
Foto: Andreas Krone
Der Klimawandel als globales Phänomen bedroht Millionen von Menschen. Gegen den Klimawandel aktiv zu werden war deshalb der Hintergrund einer Baumpflanzaktion, die am letzten Wochenende im Naturschutz-gebiet "Biesenthaler Becken" bei Wullwinkel stattgefunden hat.

Die gemeinsame Pflanzaktion haben der NABU Barnim und die App-Initiative der Evangelischen Jugendarbeit Barnim organisiert.

NABU-Mitgliedern, Jugendliche aus dem Barnim und Flüchtlinge aus Tschetschenien, Kamerun, Eritrea und dem Tschad beteiligten sich an der Aktion.

In einem Waldstück der NABU Stiftung wurden 300 Buchen gepflanzt. Dieser Wald soll zukünftig nicht mehr genutzt werden und sich zu einem Naturwald entwickeln. Die gepflanzten Buchen werden in den nächsten geschätzte 300 Jahren Kohlendioxid aus der Erdatmosphäre speichern und so dem Klimawandel entgegenwirken.