Fachgruppe im Biesenthaler Becken

Waldumbau im Biesenthaler Becken
Waldumbau im Biesenthaler Becken

Das Biesenthaler Becken ist ein bedeutendes Rückzugsgebiet für bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Durch den Kauf von mehr als 200 ha innerhalb des ausgewiesenen Naturschutzgebietes hat die NABU-Stiftung die Grundlage für den Schutz und die naturnahe Entwicklung von Naturschutzflächen gelegt. Die Fachgruppe Schutzgebietsbetreuung Biesenthaler Becken engagiert sich vor Ort für die Entwicklung des Gebietes und der NABU-Flächen.

 

 

Ihre Mitglieder:   

  • beobachten die Entwicklung des Schutzgebietes sowie der Bestände von seltenen Tier- und Pflanzenarten,
  • führen Pflegemaßnahmen durch, wie die Mahd von Orchideenwiesen und Baumpflanzungen,
  • organisieren naturkundliche Führungen und sind
  • Ansprechpartner für die Öffentlichkeit und Behörden.

 

Die Betreuungsarbeit der Fachgruppe erfolgt auf rein ehrenamtlicher Basis. Um in der Gruppe mitzuarbeiten sind keine speziellen Fachkenntnisse und Fähigkeiten erforderlich. Interesse an wildlebenden Tieren und Pflanzen, Freude am Naturerleben und an der Entwicklung der Natur vor Ihrer Haustür sind eine gute Grundlage für eine Mitarbeit. Mitstreiter sind jederzeit willkommen.

 

Ansprechpartner:

Andreas Krone

Tel: 03337 41725

E-Mail: andreas_krone@t-online.de

 

Termine Biesenthaler Becken 2017
Terminplan_BB_2017.doc
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Projekte

Streuobst ins Biesenthaler Becken

Streuobstbestände sollen in Zukunft das Landschaftsbild und die Artenvielfalt im Biesenthaler Becken bereichern. Am 13. April hat der NABU Barnim dazu, in Zusammenarbeit mit der Lokalen Agenda 21 Biesenthal, 15 Apfelbäume gepflanzt. Die Pflanzung erfolgte entlang des Usedom-Radweges, der durch das Biesenthaler Becken führt. Die Obstbäume, Hochstamm-Apfelbäume alter Sorten, wurden aus dem Ersatzpflanzungsfonds des Landkreises Barnim finanziert.
Die Pflanzung soll Auftakt für weitere Obstbaumpflanzungen in den kommenden Jahren sein. Auch die Anlage von Streuobstwiesen ist angedacht.

Befüllen eines Häherbrettes
Befüllen eines Häherbrettes

Die großen Waldflächen des Biesenthaler Beckens bestehen vornehmlich aus Kiefern und sollen in den nächsten Jahrzehnten zu einem naturnahen Laubwald umgebaut werden. Zu diesem Zweck wurden von den Betreuern der Fachgruppe verschiedenste Aktionen ins Leben gerufen.

So wird die natürliche Verbreitung der Eiche unterstützt durch den Bau und das Aufstellen von Häherbrettern, von denen aus die Eichelhäher Eicheln aufnehmen und diese dann, als Nahrungsvorrat für den Winter, im Wald verstecken. Da nicht alle Eicheln im Winter wiedergefunden oder benötigt werden, verbleiben einige der Eicheln in ihren Verstecken und gelangen so im Frühjahr zum Austrieb.

Eine weitere Maßnahme sind die organisierten Pflanzaktionen, in denen einheimische und standortgerechte Laubbäume wie Stiel- und Traubeneiche, Rot-Buche, Hainbuche und Bergahorn angepflanzt werden. Sie sind ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Entwicklung eines naturnahen Laubwaldes im Biesenthaler Becken.

 

Steckbrief zum Biesenthaler Becken
Biesenthaler_Becken.pdf
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Jahresbericht 2012
Jahresbericht 2011 der Fachgruppe Schutzgebietsbetreuung NSG Biesenthaler Becken
Jahresbericht_2012.pdf
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